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Dezember
2008
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1000
Rotbuchen gegen den Klimawandel
Wie
können wir dem Klimawandel mit seinen
wirklich bedrohlichen Auswirkungen effektiv
begegnen? Natürlich durch
Sparsamkeit im Umgang mit den kostbaren
Energiereserven!
Im
Kreisvorstand der LINKEN war jedoch eine
Idee entstanden, die im ersten Moment
kaum mit Sparsamkeit in Verbindung zu
bringen war. Sechshundert Rotbuchen
sollten gepflanzt werden. Sechshundert
Rotbuchen als Zeichen dafür,
dass sich die LINKE aktiv für die Umwelt
engagiert. Der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas
Grund (PuLS) wurde zur Teilnahme
eingeladen ebenso wie Polizei
und Bundeswehr. Letztere waren gebeten
worden, bei dieser Aktion die Gefahrenabwehr
an der „Klimafront“ zu unterstützen,
leider wurde aus Zeitgründen abgesagt.
Bürgermeister Andreas Grund
half bei der Rotbuchenpflanzaktion jedoch
gerne und äußerst tatkräftig mit.
Zweiundzwanzig
AktivistInnen der LINKEN, darunter
der Landratskandidat für MST
der LINKEN, Arnold Krüger, Torsten Koplin,
Kreisvorsitzender und MdL und
Rolf Kadgien, Geschäftsführer in Neustrelitz,
hatten sich an einem der letzten
Oktobertage am Rand von Neustrelitz getroffen,
von wo sie der Förster zu einem
Waldstück in der Nähe der Jugendanstalt geleitete.
Dort würden die Rotbuchensetzlinge den
vorhandenen Nadelwald ergänzen. Bei idealem
Pflanzwetter war die Stimmung
der TeilnehmerInnen wirklich
super. Der Pflanzboden war vorbereitet und
in Zweiergruppen ging die Arbeit
voran: Loch schaufeln, Bäumchen einsetzen,
Loch zuschaufeln, Erde festtreten, und
das Ganze in 999facher Wiederholung. Denn
es wurden innerhalb weniger
Stunden nicht nur sechshundert, sondern
eintausend kleine Rotbuchen in die
Erde eingebracht. 300 € betrug der Preis
für sechshundert Bäumchen, den der
Kreisverband der Linkspartei übernahm. Vierhundert
weitere Setzlinge waren zusätzlich
bereitgestellt worden.
Während
einer kleinen Pause wurde das Zusammengehörigkeitsgefühl
durch Gespräche und ein
Becherchen Glühwein gestärkt. Auch
das Wetter tat sein Bestes für das Anwachsen
der kleinen Rotbuchen: Am folgenden
Tag regnete es in Strömen.
„Wir
wollen ein Zeichen setzen, dass jeder etwas
gegen den Klimawandel tun kann.“,
sagte Torsten Koplin und er äußerte seine
Hoffnung darauf, dass diese gelungene
Aktion eine Symbolwirkung für
viele Menschen haben würde.
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