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DOKUMENTE
- STANDPUNKTE - PRESSE
Erklärung des Kreisparteitages
Daseinsvorsorge für die hier lebenden Menschen
spiegelt sich auch in einem attraktiven Kulturangebot wieder.
Unsere Region braucht eine lebendige, von finanzieller
Kurzatmigkeit befreite Theater und Orchesterlandschaft.
In unserer Region haben alle bisherigen
Verhandlungen der Gesellschafter der Theater und Orchester GmbH
nicht dazu geführt, dass die GmbH in eine sichere Zukunft
blicken kann. Das Zusammenbrechen der Theater und Orchester GmbH
kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Der Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte der
Linkspartei fordert ein schnelles Handeln aller Beteiligten, um
zum einen den Fortbestand des Theater- und Konzertwesen in der
Region im Jahre 2010 zu sichern. Zum anderen ist es notwendig,
das Jahr 2010 finanziell zu sichern und noch in diesem Jahr ein
tragfähiges Konzept für die Zukunft zu finden.
Da alle bisherigen Verhandlungen der
Gesellschafter nicht zu einem tragfähigen Ergebnis führten,
drängt die Zeit und DIE LINKE schlägt vor, dass auf der Basis
der Anteile am Stammkapital in der Gesellschaft, die größten
Gesellschafter wie Neubrandenburg, Landkreis MST und Müritz
sowie Neustrelitz ihre Zuschüsse neu gestalten, so dass ein
Fortbestand der GmbH gesichert wird. So wäre über Sparbemühungen
der GmbH hinaus für dieses Jahr das Wirken finanziell weitgehend
gesichert und Raum für weitere Verhandlungen gegeben.
Aber nicht nur die Kommunen sind in der Pflicht
zügig zu handeln.
DIE LINKE fordert die Landesregierung auf,
unverzüglich mit dem Erlass zur Theaterförderung 2010
Vorraussetzungen dafür zu schaffen, dass existierende
Einrichtungen wie die Theater und Orchester GmbH eine gerechte
und verlässliche Finanzierungsgrundlage erhält. Wir fordern die
Landesregierung auf, die Kommunen finanziell besser
auszustatten. Ein ausgeglichener Landeshaushalt darf und kann
nicht alleiniger Maßstab aller Entscheidungen sein. Den Kommunen
fehlen selbst für die Erfüllung der übertragenen Pflichtaufgaben
die finanziellen Mittel. Hier muss umgesteuert werden, denn nur
mit einer auskömmlichen Finanzausstattung der Kommunen kann auch
die kommunale Theaterförderung erfolgen.
In diesem Sinne will DIE LINKE sich in den
Vertretungen der Region engagieren, denn es ist unser Anliegen,
einen eigenständigen verlässlichen Kulturbetrieb in unserer
Region zu sichern.
beschlossen
auf der 3. Tagung des 2. KPT der Partei Die Linke. MSP am
13.03.2010 |