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Buchlesung mit Erika Maier, eine Veranstaltung
der Rosa-Luxemburg-Stiftung M-V
"Die Braut sagt nein"
am 06.03.12, 18:00 Uhr, Literaturzentrum
Neubrnadenburg
Im Herbst 1989
hofften viele auf eine andere, eine bessere DDR.
Nach
knapp einem Jahr hatten die Ostdeutschen die D-Mark, den Pass der
Bundesrepublik und viele Baumärkte. Und sie hatten anderthalb
Millionen Arbeitslose und die NATO!
„Zum Beitritt gab
es keine Alternative“, hieß es damals und heißt es noch heute –
Jahrzehnte nach dem Mauerfall. Vielleicht gab es diese Alternative
aber doch?
Hier wird eine
Geschichte erzählt, die so oder so ähnlich hätte stattfinden
können.
Drei Frauen,
Johanna aus Berlin, Helen aus Bonn und Berit aus Stockholm
gewinnen Verbündete, die gemeinsam mit ihnen Alternativen suchen.
Diese Frauen, ihre Gedanken und Handlungen sind frei erfunden,
nicht aber die Ereignisse, die sie zum Handeln veranlassen.
Entschieden haben
1990 überwiegend Männer, Männer der Politik, Männer der
Wirtschaft, Männer der Kirche. Vielleicht wäre es klüger gewesen,
mehr auf die Frauen zu hören. Möglich, dass Deutschland und
Europa heute demokratischer, gerechter und friedlicher wären.
Erika Maier
geboren 1936 in
Dresden, lebt mit ihrer Familie in Berlin-Marzahn.
Bankkauffrau,
Promotion und Habilitation zur Geld- und Preistheorie.
Mit 32 Jahren eine
der jüngsten Professorinnen der DDR, lehrte und forschte sie bis
1991 an der Hochschule für Ökonomie in Berlin.
1990 Leitung eines
Forschungsprojekts über die Chancen der DDR-Schuhindustrie in der
Marktwirtschaft.
Nach Abwicklung
der Hochschule war sie freiberuflich tätig.
Ab 1995 engagierte
sie sich ehrenamtlich in der Berliner Kommunalpolitik mit dem
Mandat der Linkspartei. 2006 wurde sie dafür mit dem
Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
2007 erschien im
Dietz-Verlag Berlin ihr Buch „einfach leben – hüben wie drüben“ –
12 Ost-West-Doppelbiographien. In diesem Buch erzählen Ärztinnen,
Bäuerinnen, Lehrerinnen, Offiziere und acht weitere „Berufspaare“
aus Ost und West ihre Lebensgeschichte.
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