DIE LINKE. 

in Neubrandenburg

 

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Oktober 2009

 

Eindrücke eines „Neuen"

 

Bereits am Abend des 07. Juni 2009 zeichnete sich für mich ab, was ich in den Tagen und Wochen zuvor beobachtete. Meine Partei „DIE LINKE" hat es nicht nötig, über eine Material- und Finanzschlacht den Wähler zu überzeugen, sondern kann mit Inhalten punkten.

Ein weiterer, nicht unwesentlicher Punkt ist natürlich auch die hervorragende Arbeit der „alten" Stadtfraktion. Dies wurde von vielen Wählern mit deren Stimme gewürdigt.

Nun gehöre ich selber dazu und möchte in der Tradition der „Alten" an vergangene Erfolge anknüpfen und mein Bestes geben, dass DIE LINKE auch in Zukunft als die Partei wahrgenommen wird, die sie ist. Eine Antikriegspartei und stets darauf bedacht, das soziale Gleichgewicht wieder herzustellen, da selbiges in den vergangenen Jahren doch gehörig verschoben wurde.

Mein erster Eindruck der neuen Stadtfraktion ist ein sehr positiver. Ich denke, dass wir sehr gut aufgestellt sind. Dies gilt nicht nur für die gewählten Vertreter, sondern auch für unsere sachkundigen Einwohner, die das Bild der Fraktion abrunden.

Bereits im August fand unsere erste Wochenendklausur in Feldberg statt, wo wir uns auf unsere „Marschrichtung" verständigten.

Gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung haben wir ein erstes Forum zur politischen Bildung zum Thema „Grundrechte in der BRD" durchgeführt.

Spannend war für mich auch die Besetzung der Ausschüsse. Ich selber werde im Schul- und Sportausschuss mitarbeiten. Mit Toni Jaschinski (Finanzausschuss), Renate Klopsch (Sozialausschuss) und Bernd Fuhrmann (Jugendhilfeausschuss) stellt DIE LINKE gleich drei Ausschussvorsitzende, mit Renate Klopsch die Vizestadtpräsidentin und mit Cati Muth (Stadtwerke) eine Aufsichtsratsvorsitzende. Die Stadtwerke NB sind eines der wichtigsten Unternehmen der Stadt. Gerade der Aufsichtsratsvorsitz zeigt doch das Vertrauen, welches in uns gesetzt wird.

Schwerpunkte für unsere Arbeit 2010 sollen vor allem folgende Punkte sein:

1. Sicherung des Erhalts der freiwilligen Leistungen der Stadt

2. Stärkung der kommunalen Unternehmen

3. Stadtplanung die die soziale Situation beachtet (Kinder- und Altersarmut)

4. Begleitung der Kreisgebietsstrukturreform

5. HKB Umbau

6. enge Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden und Unternehmen suchen

Abschließen möchte ich mit einem kleinen Dankeschön an die „alten Hasen", die uns Neulingen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich freue mich auf hitzige Debatten, konstruktive Zusammenarbeit und Ergebnissen, die uns alle voran bringen.

Jan Kuhnert

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