DIE LINKE. 

in Neubrandenburg

 

zurück zur Hauptseite 

April 2009

 

Eine unendliche Geschichte – Quartier Schauspielhaus

 

Warum nur ist es in dieser Stadt so schwer, den Interessen von vielen, gleich gesinnten Bürgern/Anwohnern, die Ihre Meinung schon ausdrücklich durch eine Unterschriftensammlung verdeutlichten, zuzustimmen, als einem vermeintlichen Investor hörig zu sein, der den einzig erhaltenen historischen Innenhof der Stadt „umgestalten" will: Es soll ein containerähnlicher Betonklotz incl. Dachterrasse mit drei Wohneinheiten entstehen, der sich der umgebenden historischen Bauweise in Höhe und Außenansicht so gar nicht anpasst. Dazugehörend drei separate „Schuppen", die den Gesamteindruck noch mehr verunstalten.

Gleichzeitig ist auch hier eine ca. 150 Jahre alte, gesunde Linde in Gefahr, deren ansehnlicher Wuchs – in Baumkronenbreite und Höhe - bei der Architektenplanung nicht berücksichtigt wurde, denn der Neun-Meter-Bau ragt in sein Geäst und das Fundament greift das sensible Wurzelwerk an, dass 1,5 mal größer als die Krone ist.

Auch ist nicht erkennbar, inwieweit ein Wegerecht mit davor liegenden Grundstücksparteien geklärt ist. Es entsteht ein Grundstück, dass keinen durchgängigen Zufahrtsweg hat, bei dem Elektro-, Wasser- Abwasser-, Gas- und Telekommunikationsanschlüsse nicht vorhanden sind.

Unabhängig davon wird den Saison-Besuchern der Freiluftgaststätten von Fürstenkeller und Schauspielhaus ein erholsamer Blick auf ein wenig Grün inmitten der Stadt mit tristem Beton verwehrt. Genau dieser unerwartete Anblick war es, der Einheimische wie Touristen immer wieder erfreute.

Auch den Besuchern der Probebühne entzieht sich dann diese Aussicht.

Mangelt es dieser Stadt tatsächlich an anderen attraktiven Bauplätzen?

Muss unbedingt Wohnraum geschaffen werden, der sich noch näher an Theaterwerkstatt und Orchesterlager befindet? Es sollte tatsächlich davon ausgegangen werden, dass angesichts spätabendlicher Aktivitäten der verschiedenen Theatersparten diesbezüglich Ärger ins Haus steht, auch wenn dies derzeit vehement klein geredet und beschwichtigt wird.

Der naturbedingte Blätterfall der alten Linde auf die Dachterrassen wird ebenfalls ein Streitpunkt werden.

Andere Ideen zur baulichen Herrichtung bestehender Gebäude und Integrierung von kleinen Kunst- und Gewerbebetrieben, um das Mischleben in diesem Quartier zu erhalten, finden keinerlei Berücksichtigung, werden mit lapidaren Begründungen abgetan.

Um einem Investor gefällig zu sein, werden B-Pläne geändert.

Warum werden Konzeptionen nicht aufgegriffen, die der Stadt vorliegen?

Warum wird nicht auf innovativen Gebieten mutig und risikofreudig in die Zukunft investiert?

Fragen über Fragen – und keine zufrieden stellenden Antworten.

Eben eine unendliche Geschichte.

 

Anwohnermeinung

(Name ist der Red. bekannt)

 

zurück zur Hauptseite 

STARTSEITE
 
 
 
DEMMIN
MECKLENBURG-STRELITZ
MÜRITZ
NEUBRANDENBURG STARSEITE
•  STADTVERBAND
•  FRAKTION IN DER STADTVERTRETUNG
•  OFFENES BLATT MIT RATHAUSREPORT
•  DOKUMENTE · STANDPUNKTE · PRESSE
•  TERMINE
 
 
externer Link DIE-LINKE.DE
externer Link DIE-LINKE-MV.DE
externer Link LINKSFRAKTION.DE
externer Link DIELINKE-LANDTAG-MV.DE
 
SEITENANFANG