Die
Straße frei.......
Am
7.Juni wollen sie wieder in Neubrandenburg durch die Straßen trampeln. Die
Stadtvertretung erklärte einmütig ihren Protest, und der Oberbürgermeister
verfügte ein Verbot dieser Demonstration. Natürlich kennen wir dieses
Spielchen. Ein ganz demokratisches Verwaltungsgericht wird kurz vorher das
Verbot aufheben und die Rechtsextremisten können ungehindert aufmarschieren -
unter Polizeischutz.
Diesmal
stellt den Antrag für die Demonstration nicht eine „Kameradschaft,
Hundertschaft oder eine Sturmabteilung (SA)", sondern die NPD, die Sitz und
Stimme im Landtag hat. Man müsste glauben, bei dieser Schirmherrschaft wird
dann alles nach Gesetz und Ordnung zugehen..
Auf
die Frage, welche Auflagen die Stadt für den Fall vorsieht, dass ein Gericht
kurzfristig die Demonstration der NPD genehmigt, konnte oder mochte der Leiter
des Ordnungsamtes, Herr Börs, nicht antworten. Das sei angeblich eine Sache der
Polizei, die alles genau beobachtet.
Aus
den Erfahrungen früherer Naziaufmärsche kann man schlussfolgern, dass die
Polizeibeamten nicht alle fünf Sinne beisammen haben, denn offensichtliche
Verstöße gegen das Grundgesetz haben sie nicht bemerkt, Verstöße, die man
als Volksverhetzung und Völkerhetze bezeichnen muss.
So
wird auch hier das alte Spielchen weitergehen Keiner hat was gesehen, keiner hat
was gehört - und die Justiz hat keinen Grund einzugreifen.
Da
ist ein Depp aus Bayern doch viel energischer. Er will die PDL (Partei Die
Linke) weiter unter Beobachtung durch den Verfassungsschutz halten, denn die
will die kapitalistische Gesellschaft durch den demokratischen Sozialismus
verändern! Ein Hundsfott , der Schlechtes dabei denkt!
M.
Bewersdorf