Am
29.03.2008 fand die Delegiertenversammlung
unseres Vereins statt. Sie zog eine positive
Bilanz über die Arbeit der letzten zwei
Jahre. Es wurde die Lage auf dem Wohnungsmarkt
und im Verein beurteilt und Schlussfolgerungen
für die nächste Legislaturperiode und darüber
hinaus gezogen. Die Delegierten wählten einen
neuen Vorstand, den Vorsitzenden und die
Rechnungsprüfer sowie die Delegierten zum
Landesverbandstag 2008 und den Mietertag 2009.
Unser
Verein hat es geschafft, die negative
Mitgliederentwicklung stark abzuschwächen.
Die Arbeit der vergangenen Jahre beginnt also
Früchte zu tragen. Die finanzielle Lage
unseres Vereins ist stabil.
Dank
der aktiven Arbeit unseres Vereins und auch
durch die Unterstützung der Stadtverwaltungen
von Neubrandenburg, Friedland und Strasburg
haben wir in den genannten Städten
qualifizierte Mietspiegel.
Erstmalig,
und das ist neu in der Bundesrepublik
Deutschland, erarbeiteten der Mieterverein und
viele Wohnungsunternehmen gemeinsam einen
Betriebskostenspiegel für Neubrandenburg nach
den Prinzipien und der Struktur des
Mietspiegels. Das ist eine neue Qualität.
Damit ist jeder Mieter in der Lage, die Kosten
seiner Wohnung zu überprüfen.
Wir
sind ein aktives Mitglied des Deutschen
Mieterbundes e.V. und werden dies auch
bleiben. Das wollen wir auch mit der Namensänderung
dokumentieren.
Die
Delegierten beschlossen einstimmig die Namensänderung
und die Änderungen in der Satzung.
Angesichts
der allgemeinen Preisentwicklung ruft der
Deutsche Mieterbund Neubrandenburg e.V. alle
Stadtvertretungen und Stadtverwaltungen und
insbesondere alle Bürgermeister auf, alles in
ihrer Macht stehende zu tun, dass sich diese
Preisentwicklung nicht ebenso auf dem Gebiet
der Wohnkosten fortsetzt. Die Realeinkünfte
unserer Mieter steigen nicht in gleichem Maße.
Und wenn keiner mehr die Wohnung bezahlen
kann, steht sie leer und wir haben das nächste
Problem. Preissteigerungen mit der Begründung,
das wir schon mehrere Jahre keine mehr hatten,
sollten doch endlich der Vergangenheit angehören.
Peter
Krautz