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Gedenken
an jüdische Opfer des Naziterrors
Keinesfalls
habe ich vergessen, dass der jüdischen Opfer in Neubrandenburg bereits seit
1988 mit einem Gedenkstein in der Poststraße und seit 1998 mit der durch die
SPD gespendeten Bronzeplatte für Isidor Heine am Medi-Haus gedacht wird. Ich
hoffe und warte wie viele Neubrandenburger auf die Gestaltung der Freifläche in
der Poststraße zu einer Gedenkstätte. Dort, wo 1938 Nazis die Synagoge in
Brand steckten, soll ein würdiger Ort des Mahnens und Erinnerns entstehen. Die
Pläne dafür liegen schon lange in der Schublade, wurden bereits mehrmals
vorgestellt. Allein, es fehlte bisher am Geld für dieses Projekt. Und bei der
Haushaltssituation in unserer Stadt ist es fraglich, wann diese Investition
realisiert wird. Eine wesentlich unkompliziertere, lebendigere und kostengünstigere
Variante sehe ich in der Teilnahme an der Aktion „Stolpersteine“ des Kölner
Künstlers Gunter Demnig. Nicht als Ersatz für die Gedenkstätte, aber als eine
weitere Form des Erinnerns an Geschichte, des Erinnerns an Menschen, die hier
lebten. Die Teilnehmer der Veranstaltung am 27.01. haben bereits das Geld für 2
½ Steine gespendet. Ich bin sicher, bis zum Setzen der Steine wird auch die
restliche Summe für die insgesamt 5 Stolpersteine zusammenkommen.
Irina
Parlow
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