DIE LINKE. 

in Neubrandenburg

 

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Februar 2008

Gedenken an jüdische Opfer des Naziterrors

 

Keinesfalls habe ich vergessen, dass der jüdischen Opfer in Neubrandenburg bereits seit 1988 mit einem Gedenkstein in der Poststraße und seit 1998 mit der durch die SPD gespendeten Bronzeplatte für Isidor Heine am Medi-Haus gedacht wird. Ich hoffe und warte wie viele Neubrandenburger auf die Gestaltung der Freifläche in der Poststraße zu einer Gedenkstätte. Dort, wo 1938 Nazis die Synagoge in Brand steckten, soll ein würdiger Ort des Mahnens und Erinnerns entstehen. Die Pläne dafür liegen schon lange in der Schublade, wurden bereits mehrmals vorgestellt. Allein, es fehlte bisher am Geld für dieses Projekt. Und bei der Haushaltssituation in unserer Stadt ist es fraglich, wann diese Investition realisiert wird. Eine wesentlich unkompliziertere, lebendigere und kostengünstigere Variante sehe ich in der Teilnahme an der Aktion „Stolpersteine“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Nicht als Ersatz für die Gedenkstätte, aber als eine weitere Form des Erinnerns an Geschichte, des Erinnerns an Menschen, die hier lebten. Die Teilnehmer der Veranstaltung am 27.01. haben bereits das Geld für 2 ½ Steine gespendet. Ich bin sicher, bis zum Setzen der Steine wird auch die restliche Summe für die insgesamt 5 Stolpersteine zusammenkommen.

 

Irina Parlow

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