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Tag
des Gedenkens
Der
27. Januar, der „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ ist
in der Bundesrepublik Deutschland ein nationaler Gedenktag. Der Tag erinnert an
die Opfer des Holocaust in der Zeit des Nationalsozialismus. Er wurde am 3.
Januar 1996 durch Proklamation des Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt
und auf den 27. Januar festgelegt – am 27. Januar 1945 hatten Soldaten der
Roten Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau befreit.
In seiner Proklamation führte Herzog aus:
„Die
Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur
Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu
finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust
ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der
Wiederholung entgegenwirken.“
Am
1. November 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 27.
Januar in einer Resolution offiziell zum internationalen Holocaustgedenktag. Der
Gedenktag wird außer in Deutschland unter anderem auch in Israel,
Großbritannien und Italien offiziell begangen.
Anlässlich
des Gedenktages lädt die Oberbürgermeister-Kandidatin, Irina Parlow, der
Landesverband M-V und der Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte“ der LINKEN
zu einer zentralen Veranstaltung in Neubrandenburg in das Kommunale Kino „Latücht“
ein. Beginn der Veranstaltung ist 16.00 Uhr und der Eintritt frei. Natürlich
würden sich die Veranstalter über eine Spende freuen.
Zu
dieser Veranstaltung wird Tamara Hörbe Lange mit ihrer Gruppe CHIARA zu einem
Konzert mit Klezmer-Musik eingeladen.
Das
Konzert mit dem Titel „Wenn der Rebbe tanzt“ umfasst Klezmer-Musik, gesungen
oder instrumental dargeboten. Die Berliner Sängerin Tamara Hörbe Lange wird
dabei begleitet von dem Rostocker Instrumentalduo „Chiara“ mit Angie
Driesnack-Zendeh, Violine und Diego Zendeh, Gitarre. Seit 1993 touren die drei
Musiker gemeinsam durch die Welt (u.a. Dänemark, Polen, USA) und begeistern
ihre Zuhörer durch die vielen unterschiedlichen Facetten dieser besonderen
Musik. Aus der großen Liedsammlung der Juden Osteuropas werden Lieder und
Instrumentalstücke zu hören sein, die die Sprache der Seele sprechen, in der
es keine falschen Töne gibt.
Dieter
Kowalick
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