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Die
braune Falle und die Realität
“Die
braune Falle“, eine Ausstellung, die nur selten in dieser oder ähnlicher Art
und Weise in Neubrandenburg zu sehen ist. Schön, dass es so etwas hier mal gibt
und dazu auch noch kostenlos! Aber auch umsonst? Nicht wenn man sich über die
ehemalige Geschichte und das ehemalige Aussehen der Rechten in Deutschland
informieren will. Die Ausstellung wurde in dieser Version zum erstenmal vor 2
1/2 Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seit dem wurde anscheinend
auch nichts mehr verändert. Das Bundesamt für Verfassungsschutz, die diese
Ausstellung erstellt und ermöglicht hat, spart nicht an alten Klischees der
Rechten! Dem Bürger wird verschwiegen, wie sich der braune Mob z.Z. in
Deutschland bewegt und sich entwickelt hat.
Die
wenigsten Neonazis tragen heutzutage noch Springerstiefel mit weißen Schnürsenkeln,
Bomberjacken und eine Glatze. Das Bild der Rechtsextremisten hat sich in einer
derart kurzen Zeit (ca. 2 Jahre) dermaßen geändert, dass sie heutzutage nicht
mehr für den „Normalbürger“ zu erkennen sind. Im Kopfe steckt noch das böse
Skinheadbild der Nazis. Nicht jeder Skinhead ist ein Nazi, was in der
Ausstellung auch nicht ausreichend betrachtet wird! Die Rechten heute haben
keine Glatze mehr, sondern lassen ihre Haare wachsen und kämmen sie sich
beispielsweise zum Scheitel. Sie entfernen sich von ihren eindeutigen, einschlägigen
rechten Motiven und Klamotten und wandeln immer weiter mit ihren „Thor Steinar“
(Marke von und für Nazis) Sachen und versteckten rechten Motiven zu einem Bild
des Normalbürgers. Besser wäre es als Bundesamt auf dem Realitätsniveau zu
bleiben und zeitgetreu zu arbeiten und nicht Organisationen und Partein
auszuspionieren, die mehr Demokratie wollen, als im Kapitalismus erlaubt ist.
Danny
Schmidt
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