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Verkehrsinfarkt
Am
30.Oktober 2007 ging in den späten Nachmittagsstunden nichts mehr in
Neubrandenburg. Der Ring war zu, alle Zufahrts- und Nebenstraßen und alle
Schleichwege dicht. Nach Auskunft des Oberbürgermeisters war eine Havarie an
Leitungen im Bahnhofsbereich des Ringes die Ursache. Solche Zwischenfälle können
sich jeden Tag wiederholen. Die Frage nach Maßnahmeplänen für diesen Fall
wurde nicht klar beantwortet. Vor allem blieb offen, welche Chancen Feuerwehr
und Rettungsfahrzeuge haben. Immerhin könnte es um Menschenleben gehen.
Die
Hauptursache für diese Dilemma ist die fehlende Umgehungsstraße, die auch
durch die Neubrandenburger Verwaltung verschlafen wurde. Als vor mehr als 12
Jahren das Thema akut war, zeigten sich die Neubrandenburger störrisch, weil
sie unbedingt statt der angebotenen Umgehung Nord- Süd auch die Ost-West-Trasse
wollten. Bis damals alle erforderlichen Unterlagen vorlagen, war der Termin für
die Aufnahme in den Bundeswegeplan versiebt. Neubrandenburg musste sich nun
hinten anstellen. So kam es ,dass Neustrelitz, Penzlin und andere ihre
Umgehungsstraßen bereits haben. Vermutlich wird auch Fürstenberg seine
Probleme vorher lösen.
Der
echte Hammer für Neubrandenburg wird aber die zweispurige Sperrung des
Friedrich-Engels-Rings werden, auch wenn der Oberbürgermeister das ablehnt.
Aber
wer hat in Neubrandenburg das Sagen?
Geht
es nach dem Straßenbauamt in NEUSTRELITZ ,dann wird ohne Rücksicht auf
Verluste gesperrt .Davon sind nicht nur PKW, sondern auch Transporter, Busse
Taxi. und natürlich der Handel betroffen. Ob das alle hinnehmen werden?
M.
Bewersdorf
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