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Umbau
des HKB - viel Dampf und Wolke
Da
bringt der Nordkurier seinen Lesern am 03. November 2007 das Aktuellste über
den Umbau des HKB zum Medien- und Veranstaltungszentrum ins Haus. Dabei auch,
dass es erst 2009 losgehen kann, die Gesamtsumme der Förderung durch das Land
steht, obwohl sich die beteiligten Ministerien über ihren Teilbeitrag am
30-MioEUR-Vorhaben noch streiten, und wie vorteilhaft sich doch das fast vollständige
Umfunktionieren aller Räume besonders für die Regionalbibliothek ausnähme.
Und denkmalgeschütztes, wie etwa die „historische“ Scheren-Treppen im Foyer
werden erhalten und der Bibliothek bei ihrer wachsenden Rolle in der Region
beistehen.
Kein
Wort darüber, warum trotzdem jetzt der ursprünglich gefasste Ablaufplan samt
Ausbau der Zufahrt zur Tiefgarage unter dem Marktplatz nach der Bestätigung
eines überarbeiteten Entwurfs durch die Stadtvertretung ins Stocken geraten
ist. Aber der „umgehungs-straßen-gehärtete-Bürger“ wird’s sicher
verstehen, denn auch hier verschob sich jeweils zu Wahlen der Baubeginn in Sprüngen
nach hinten. Das Informationsverhalten hat sich kaum verändert: Schuld sind
immer wieder die anderen! Und preisgegeben wird nur ein Teil der Wahrheit.
Ein
Teil der nicht beschriebenen Wahrheit könnte sein, dass Bauherr neuwoges und
der beauftragte Architekt bei der Erfüllung aller Aufgaben für eine
Genehmigungsplanung auf Schwierigkeiten gestoßen sind. Denkbar ist es, dass der
Umgang mit dem Baudenkmal HKB als Ganzes dazu gehört. Hatte doch das Land M-V
erst im Dezember 2004 das Baudenkmal nochmals begründet und die Schutzwürdigkeit
bescheinigt; also nach Übergabe des HKB in das Anlagevermögen der städtischen
Wohnungsgesellschaft. Mindestens drei Landesministerien kämen als Fördermittelgeber
in Frage, wobei das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Auflösung
des Denkmals auch noch Geld geben soll. Ein hartes Stück Arbeit, zumindest für
die Landeskonservatorin bei den im Land anstehenden Begehrlichkeiten in allen
Bereichen.
Mir
scheint, der Architekt muss die Verzögerung nicht vertreten, was das Planen
keinesfalls billiger macht. Bei einem Gesamthonorar im Normalfall von rd. 2,0
Mio. € ist das nicht unwichtig.
Bernd
Fuhrmann
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