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Vorführung
In
der Stadtvertretung am 6. September 2007 wurde der Oberbürgermeister durch
Einwohner und Stadtvertreter während der Fragestunden (diesmal fast zwei) arg
bedrängt. Es ging um die Folgen des Rauchverbots an den Schulen, weil nunmehr
hunderte Schüler der Gymnasien nicht auf dem Schulhof rauchen, sondern auf den
umliegenden Straßen und Plätzen. Hilflos forderte der OB die Stadtvertreter
auf, Maßnahmen zu benennen.
Dringende
Fragen zur Klärung des beabsichtigten Verkaufs des kommunalen Pflegeheims, der
von der Stadt zu verantwortenden Misere um die Bezahlung der DOK-ART in zwei
Wochen, der jetzt erst eingeleiteten Überlegungen zum Standort der
Reuter-Schule mit ihren zwei Schulgebäuden in der Katharinenstraße und im
Rostocker Viertel und der Einbeziehung des umstrittenen Kienbaum - Instituts zur
Vorauswahl des zweiten Beigeordneten kennzeichnen das gegenwärtig gespannte
Verhältnis zwischen Bewohnern und Stadtvertretung zum Oberbürgermeister.
Besonders
nachdrücklich wehrten sich Bewohner des Vogelviertels gegen die zweite Straßenanbindung
zum Reitbahnviertel. Immer wieder entbrannte die Diskussion zur Gestaltung des
Martplatzes. Die Unterstellung, es gäbe keine Alternativvorschläge, entspricht
nicht der Wahrheit. Bevölkerung und Stadtvertreter haben immer wieder die
mangelnde Aufenthaltsqualität, das fehlende Grün auf dem Platz gerügt.
Umsetzen müssen das allerdings die Fachleute. Bisher wurde KEINE Anregung aus
den zahlreichen Aussprachen berücksichtigt Der Grundtenor aller Kritik bezog
sich auf mangelnde Einbeziehung der Bewohner und der Stadtvertreter.
Manfred
Bewersdorf
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