DIE LINKE. 

in Neubrandenburg

 

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November 2007

Pressefreiheit in Neubrandenburg

 

"Haut ab und verschwindet hier!" Fast so drastisch wurde der Rauswurf der Aufnahmegruppen von Rundfunk und Fernsehen formuliert, die in der Sondersitzung der Stadtvertretung zur Haushaltssperre die öffentliche Diskussion der Stadtvertreter zur öffentlichsten Sache des Landes - nämlich zur Verwendung der Steuergelder dem mündigen Wähler mitteilen wollten.

Übrigens stimmte die Mehrheit der Stadtvertreter für die Aufnahmen während der Sitzung.

Der Widerspruch einzelner soll nach Gesetz genügen, um die Pressefreiheit einzuschränken.

Dieser Widerspruch kam ausgerechnet von denen, die immer salbungsvoll erklärten, welch hohes Gut die Demonstrationsfreiheit für Nazis in der Bundesrepublik sei, wenn die PDS forderte, denen den Weg auf der Straße zu versperren, damit sie nicht in den Landtag einziehen können.

Es ist natürlich klar, wen die Fernsehübertragung der Debatte zur Reduzierung der öffentlichen städtischen Mittel für Jugend und Kultur empfindlich gestört hätte.

Die Linkspartei.PDS war es nicht.

 

Manfred Bewersdorf

 

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