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DOKUMENTE
- STANDPUNKTE - PRESSE
Standpunkt der Fraktion der LINKE
zur Präsentation der Alternativen zum Umbau des HKB
Sehr geehrter Herr Dr. Krüger,
die Fraktion DIE LINKE hat sich mit
den ihr am 08.06.2009 zugestellten Alternativen zum Umbau des
HKB befasst. Nach intensiver Beratung der vorliegenden
Unterlagen geben wir folgende Anregungen und Hinweise:
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Das umgebaute HKB sollte
auch zukünftig eine gut ausgestattete Bibliothek beherbergen.
Dabei sind die nach dem Umbau zur Verfügung stehenden Flächen
so zu planen, dass es nicht zu einer Verschlechterung des
Flächenangebotes kommt. Die in der Variante 2a geplante Fläche
für die Bibliothek im Haus A mit 2.419 m² kommt diesem
Anspruch nahe.
Die Fraktion spricht sich entschieden dafür aus, dass die
Bibliothek am Standort HKB so geplant werden muss, dass ein
Zugang zur Bibliothek nicht durch kommerziell genutzte Räume
(Buchhandel) erfolgt. Konkret heißt das, sollte die Bibliothek
im Haus A angesiedelt werden (wie in der Variante 2a) sollte
der Bereich des Foyers im Haus A nicht zur kommerziellen
Nutzung geplant werden, sondern ist der städtischen Nutzung
zuzurechnen.
Das Foyer und die Scherentreppe sind aus unserer Sicht von so
hohem denkmalgeschütztem Wert, dass dieser Bereich in seiner
Offenheit auch zukünftig erlebbar sein sollte wie bisher.
Hinzu kommt, dass wir davon ausgehen, dass eine öffentliche
Einrichtung wie die Bibliothek auch so öffentlich zugängig
gestaltet sein muss, das es Nutzern möglich sein muss zu ihr
zu gelangen, ohne eine Verkaufseinrichtung betreten zu müssen.
Nicht akzeptiert werden die Varianten für die Bibliothek, in
denen ein noch geringerer Flächenanteil für die Bibliothek als
in der Variante 2a geplant ist, oder ein anderer Standort in
Betracht gezogen wird.
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Die Fraktion spricht sich
für die Anordnung eines multifunktionalen Saales im Haus B des
HKB aus. Damit wäre die Tourismusinformation ebenfalls
gesichert.
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Im Haus C sehen auch wir
eine gute Möglichkeit der kommerziellen Nutzung.
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Die Fraktion spricht sich
weiterhin gegen die Nutzung des Turmes als neues Domizil der
Volkshochschule aus. Diese sollte im Bienenweg verbleiben.
Wir sehen eher eine multifunktionale Nutzung nach der
Sanierung als sinnvoll an.
Das kann auch bedeuten, dass z.B. einige Etagen mit modern
ausgestatten Seminarräumen (PC Kabinett) für die
Volkshochschule genutzt werden könnten. Ebenso sind aus
unserer Sicht Wohnungen, Büros und Gaststätten, oder auch
Nutzungen durch Vereine und Verbände usw. möglich. Wichtig ist
uns, dass der Turm nicht auf nur eine Nutzungsart beschränkt
wird.
Aus den vorstehenden Anregungen
können Sie entnehmen, dass für die Fraktion DIE LINKE keine der
vorgeschlagenen Varianten favorisiert wird. Vielmehr plädieren
wir für eine neue Variante, die sich aus der Mischung einzelner
Module der Varianten ergibt.
In den uns übergebenen Unterlagen
wurde eine Kostenübersicht der notwendigen Investitionen und der
laufenden Ausgaben der vorgeschlagenen Varianten dargestellt.
Jedoch fehlt für alle Varianten die
Finanzierungsübersicht für die Investitionen.
Somit war es uns nicht möglich
geplante Wege für die Finanzierung der Maßnahmen zu bewerten,
was aus unserer Sicht ein erheblicher Mangel ist.
Hier erwarten wir eine zügige
Nachreichung der geplanten Finanzierungsvarianten.
Weiterhin möchten wir dringend
anregen über die Planung einer optimalen Ausbauvariante hinaus
die Planung der Minimalvariante-Grundsanierung im Auge zu
behalten und darauf vorbereitet zu sein. Da niemand weiß ob,
wann und wie die Finanzierung des Umbaus genehmigt wird,
befürchten wir, dass wieder Monate und Jahre ins Land gehen
könnten, ohne dass wir darauf vorbereitet sind das HKB in seiner
Grundsubstanz zu sichern.
Zur Sicherung des HKB, meinen wir,
ist über die jetzige Planung hinaus eine schrittweise Sanierung
zu planen, da wir davon ausgehen müssen, dass eventuell nur
kleinere Investitionen genehmigungsfähig sind angesichts unserer
Haushaltslage.
Hier sehen wir die Stadt in der
Pflicht, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. |