DIE LINKE. 

im Landkreis Müritz

 

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Aktionen im Landkreis

Heidrun Bluhm vor Ort

(3. bis 5. September 2008)

So wie im letzten Jahr zog unsere Bundestagsabgeordnete Heidi Bluhm auch in diesem Sommer drei Wochen mit dem Infomobil über die Dörfer ihres Wahlkreises. Dort hinzugehen, wohin es sonst keinen Politiker verschlägt und wo auch Mitglieder unserer Partei nicht mehr zu Hause sind und einfach als Gesprächspartnerin da zu sein - das war ihr Anspruch. 

In Melz standen morgens Menschen an der Bushaltestelle und warteten auf Heidi. Konkrete Fragen zur Fördermittelvergabe für den Straßenbau wurden gestellt, unerklärlich, warum eine kurze Strecke einer modernen Kreisstraße nicht zu Ende gebaut werden kann. Ein junger Mann wollte wissen, was er tun müsse, um im nächsten Jahr für die Gemeindevertretung kandidieren zu können. Heidi hat die entsprechenden Kontakte vermittelt. 

In Groß Plasten warteten der Bürgermeister und zwei Gemeindevertreter und berichteten viel über das Leben an der Bundesstraße und die damit verbundenen Probleme. In Groß Gievitz baten zwei Kölner Touristen um Wegführung. Es störte sie nicht, dass bei uns DIE LINKE dran stand und sie blieben länger als sie vorhatten. DIE LINKE sei auch im Westen nicht mehr zu übersehen und die Menschen verfolgen aufmerksam, für welche Politik sie steht.

In Grüssow wurde das Straßengrün gemäht und die beiden Gemeindearbeiter nutzten eine kleine Pause für ein Gespräch. Sie arbeiten immer im Sommer für die Gemeinde und fanden es nicht so schlimm, dass sie für die Stunde nur 1 € bekamen. Sie waren froh, nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher verbringen zu müssen.

Am Ende der Infotour hatte Heidi Bluhm eine Menge gelernt, hatte die Gewissheit, an der richtigen Seite zu stehen, um sich politisch zu engagieren und hatte eine Menge Aufträge mitbekommen.

Den ganzen langen Bericht über die Infotour kann man im Internet unter der Adresse www.heidrun-bluhm.de nachlesen.

 

Elke Schoenfelder

1. Mai 2008

Die Besonderheit des 1. Mai in diesem Jahr – gleichzeitig Himmelfahrt – ließ die Warener Initiative gegen das Bombodrom gemeinsam mit unseren Partnern für die Maikundgebung einen Kompromiss finden. Die Errichtung des Maibaumes am Vorabend, des 1. Mai hat in Waren Tradition. In Absprache mit dem Vertreter des DGB, der SPD und Vereinen und Verbänden schlugen wir als DIE LINKE vor, diesen späten Nachmittag auch als politischen Höhepunkt zu gestalten. Die rege Teilnahme zeigte den Erfolg, aber das heißt nicht, dass 2009 die gleiche Variante unser Favorit ist. In diesem Jahr wollten wir auf jeden Fall noch einmal die Wasserdemo in Mirow unterstützen. Um 9.30 Uhr ging es mit dem „MS Stadt Waren“ als Protestschiff ausgestattet, in Richtung Mirow. Ich hatte vorher 53 Fahrscheine bei unseren Genossinnen und Genossen, „ Sympathisanten und Bombodrom – Gegnern zu günstigen Bedingungen, als Beitrag der Warener Schifffahrtsgesellschaft für die Aktion verkauft. Mit weiteren Passagieren ging es gut gelaunt und später noch mit Luftballons versehen auf Tour. Alle , die gut zu Fuß waren, verließen das Schiff und erlebten die Wasserdemo vor Ort. Unsere Partner vom „Freien Himmel“ hießen die Warener herzlich willkommen.

Der zweite Höhepunkt war die Müritz – Sail in Waren (23. 05. bis 25. 05. 08).

12 Personen, darunter Helga Weber, Detlef Ansorge und ich von den LINKEN nahmen am Festumzug teil und warben mit unserem Transparent, Fahnen und Plakaten für einen „Freien Himmel über Müritz“.

Die gute Zusammenarbeit der Bürgerinitiative mit der Warener Schifffahrtsgesellschaft zahlte sich auch bei der Errichtung des Infostandes, aus. Ein „Protestschiff“, unternahm Rundfahrten und wir konnten an der Hafenkante Unterschriften für die Aktion „Pro Urlaub“ bei den Gästen sammeln, Karten an Mitgliedern des Bundestages schreiben lassen bzw. Infomaterial verteilen. Übringens: Beim Prominentensegeln vertrat Helga Weber die Stadtfraktion. Ihre beiden Segler belegten den 1. Platz!

 Jetzt warten wir mit Euch gespannt auf die möglicherweise wegweisende Entscheidung des Oberverwaltungsgericht  Berlin/Brandenburg zum geplanten Luft-Boden-Schießplatz in der Kyritz Ruppiner Heide. Noch im 2. Quartal wollen die Richter über den Antrag des Bundesverfassungsministeriums auf Zulassung der Berufung entscheiden.

 

Rosi Panke

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