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Zum
101. Geburtstag von Ruth Werner
In
Berlin Treptow gibt es noch keine Ruth – Werner - Promenade,
weil die Stadtbezirksverwaltung es verhinderte.
Im
kleinen Ort Carwitz jedoch
wurde im vergangenen Jahr eine Lesung anlässlich des 100.
Geburtstages der hervorragenden Persönlichkeit gestaltet und in
diesem Jahr auf Vorschlag der Basisorganisation „Die Linke“
in festlicher Atmosphäre eine Gedenktafel enthüllt. Um den
Text für diese Ehrung gab es Auseinandersetzungen. Aber die Übereinkunft
wurde erzielt: der Ortsrat von Feldberg entschied sich für eine
Würdigung. Sein Vorsitzender enthüllte die schlichte Tafel in
der Nähe des Häuschens am Carwitzer See, wo Ruth Werner mit
ihrer Familie viele Sommer verbrachten und hier auch an
„Sonjas Rapport“ arbeitete.
Feierliche
Klaviermusik, Informationen zu Leben und Werk der Kundschafterin
und Schriftstellerin, Leseproben aus dem Kinderbuch
„Ein Sommertag“ und „Olga Benario“ vor
einem von Genossin
Professor Gabriele Meyer – Dennewitz gemalten Bild leiteten
hin zu einfühlsamen herzlichen Worten der Erinnerung und des
Ausblicks vom Vorsitzenden unserer Landtagsfraktion Professor
Wolfgang Methling im Scheunensaal des Hans- Fallada –
Museums. Der Regen, der gerade einsetzte, als der Weg zum
Standort der Tafel führte, hinderte die ca. 50 Anwesenden
nicht, der Aufforderung des jüngsten Sohnes, Peter Beurton, zu
folgen und den kleinen Holzbau
aus der Nähe zu sehen.
In
angeregter Runde wurden anschließend noch Gedanken
ausgetauscht, die auch den Vorschlag enthielten, irgendwann in
einem Raum Werken und persönlichen Dingen
dieser bewundernswerten Frau eine Ausstellungsmöglichkeit
zu schaffen.
Da
mehr Spendengelder zusammenkamen, als für die Tafel nötig
waren, wurden der Feldberger Fallada – Bibliothek Bücher von
und über Ruth Werner
übergeben.
Ingrid
Becker
Feldberg
im Mai 2008
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