DIE LINKE. im Landkreis 

 Mecklenburg-Strelitz

 

Termine

Dokumente, Standpunkte, Presse

Aktionen

 

Der 8. Mai 2012 in Demmin

 

Ein breites Bündnis verschiedenster Organisationen, darunter viele LINKE aus dem gesamten Landesverband, hatte sich den Tag der Befreiung nicht nehmen lassen. Die geschichtsfälschende Pose der Neonazis wurde geradezu zur Posse. Das Stadtbild bestimmten eindeutig die demokratischen Kräfte. Sowohl der beeindruckende Stadtspaziergang zu früheren Stätten  nazionalsozialistischer Verbrechen, das große Fest am Peeneufer als auch die öffentliche Sitzung der Landtagsfraktion der LINKEN hatten entscheidend dazu beigetragen.

Rolf Kadgien

 

Neustrelitzer Mai-Kundgebung

 

Nun ist es schon mehrjährige gute Tradition. Am ersten Mai folgen mehr als 100 Bürger dem Aufruf der LINKEN zu einer gemeinsamen Kundgebung mit den Gewerkschaften. Als Redner traten dieses Mal Jan Kuhnert (IG Metall), Heidrun Bluhm (Bundestagsabgeordnete) und Torsten Koplin (Landtagsabge-ordneter) gegen zunehmende prekäre Beschäftigungs- und Lebensverhältnisse und für gute Arbeit und guten Lohn auf. Nochmals wurden 44 Unterschriften für die Volksinitiative "10 € Mindestlohn" gesammelt, wodurch der Regionalverband Mecklenburg-Strelitz nunmehr auf insgesamt auf 1274 Unterschriften kommt. Was die Kundgebung selbst betraf, sie fand einen überraschenden schönen Abschluß. Ein Leierkastenmann spielte die Internationale. 

Rolf Kadgien

 

 

Erste Stolpersteine auch in Neustrelitz

 

Deutlich mehr als hundert Bürger waren am 30. April 2012 zur ersten Stolpersteinverlegung durch den Kölner Künstler Gunter Demnigs in die Neustrelitzer Innenstadt gekommen, darunter auch viele LINKE.

Neustrelitz gehört damit zu den 740 Kommunen in Deutschland, wo auf das Schicksal von von den Nazis ermordeten ehemaligen Mitbürgern auf diese besondere Weise aufmerksam gemacht wird.

 

Rolf Kadgien

 

Mehr als 1000 Unterschriften für 10 € Mindestlohn

 

DIE LINKE. Mecklenburg-Strelitz hat im Rahmen der Volksinitiative "Für einen Mindestlohn von 10 € pro Stunde" bis Ende März 2012 bereits 1016 Unterschriften gesammelt. Dazu haben auch wieder die bewährten Infostände in Feldberg, Wesenberg, Burg Stargard, Friedland und Neustrelitz beigetragen, aber diesmal fast ebenso die vielen Genossen und Sympathisanten, die mit den Listen von Haus zu Haus unterwegs waren.

Und bis zum 1. Mai 2012 werden noch einige Unterschriften dazu kommen, sodass wir unser Ziel, deutlich mehr als 1000 Bürger für das Anliegen bewegen zu können, ganz sicher erreichen.

 

Aschermittwoch in Demmin, nun schon ein festes Datum und dennoch ein Ereignis in dieser Kleinstadt.

Die etwa 140 Linken mit ihren Fahnen und Westen, darunter 16 aus Mecklenburg-Strelitz, wurden schon gesehen und erregten einige Aufmerksamkeit. Sehr deutlich sichtbar - selbst für verkniffene Augen - unsere Forderung nach 10 Euro Mindestlohn. Da konnte Frau Merkel mit ihren CDU-Getreuen im Saal dann auch nicht so ganz dran vorbei.

Rolf Kadgien.

Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz

 

Trotz großer Kälte waren ca. 30 Bürger dem Aufruf der Stadt Neustrelitz zur Kranzniederlegung aus Anlaß des 67. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz gefolgt, darunter  20 Mitglieder und Sympathisanten der LINKEN. Besonders der Ausschnitt aus Annette Leos "Jeden Abend bellten die Hunde", eindrucksvoll  vorgetragen durch den Schauspieler Dietmar Lahaine, machte deutlich: Faschismus belegt selbst kleinste humanistische Gesten mit Todesbedrohung. Sorgen wir im Heute dafür, dass Neofaschismus keine Chance bekommt!

 

Rolf Kadgien

Diskussion zum schwedischen Modell des Sozialstaates

 

Was die LINKE vom Modell des schwedischen Sozialstaates nutzen kann, unter dieser Fragestellung trafen sich gut  zwei Dutzend Mitglieder und Sypathisanten der Partei am 15. November in der Neustrelitzer Gaststätte "Helgoland". Durch die faktenreichen Ausführungen von Prof. Dr. Edeltraud Felfe und die sich anschließende Diskussion wurde sehr deutlich: All die großen sozialen Errungenschaften in Schweden in der Zeit von 1932 bis etwa 1976 waren einem ganz konkreten historischen Bedingungsgefüge geschuldet: Im Innern des Landes gewerkschaftlicher Organisationsgrad 85 %(heute 65 %), regierende Sozialdemokratie und starke Monopole, die ihren Profit auch eher durch ein solches gemeinsames Modell für realisierbar hielten. Nicht zu unterschätzen: Das Bestehen des sozialistischen Weltsystems, was europaweit auch die Sozialdemokratie und Monopole zum Handeln drängte. Aber dann kam mit Thatcher der Neoliberalismus schrittweise über die Welt.

Den  Sozialstaat in den Betrieben hatte es in Schweden ohnehin nie gegeben. Hier herrrschte stets eins der schlimmsten Ausbeutungssysteme. Als die Werktätigen durch Streiks 1969 im Gefolge der so starken Antivietnam-Kriegsbewegung(über 1 Million Beteiligte) auch hier erste Mitbestimmungsrechte durchzusetzen begannen, erreichte die Sozialstaatbewegung zweifelos ihren Höhepunkt. Die Werktätigen hatten inzwischen auch begriffen, dass sie auch an die Profite direkter heranmussten. So entstanden Fonds in Verwaltung der Gewerkschaften, die durch Profitanteile gespeist wurden und dem allmählichen Eigentumsübergang an die Gesellschaft dienen sollten. Eine wirklich durchdenkenswerte Angelegenheit, leider durch den Neoliberalismus - wie sehr vieles des Sozialstaates - inzwischen wieder verschwunden.

 

Rolf Kadgien

Genossen aus Hamm zu Gast in Neustrelitz

Mecklenburg-Strelitzer Genossen hatten stets auch den Wahlkampf der LINKEN in anderen Bundesländern vor Ort unterstützt, so in Bayern, Hessen, Hamburg und Bremen, zuletzt in NRW. Nun gab es am letzten Oktoberwochenende einen Gegenbesuch von dort, aus der Stadt Hamm(NRW).

Da wurde natürlich auch viel gespeist und getrunken, aber vor allem geredet,  über all das, was uns LINKE so gemeinsam bewegt. Und die Gäste wären nur allzugern länger geblieben, in dieser schönen Stadt Neustrelitz mit ihrer herrlichen Umgebung, die wir ihnen natürlich sehr gern zeigten. Besonders die Feldberger Seenlandschaft hatte es ihnen angetan.

Rolf Kadgien.

Aktion "10 Jahre Krieg sind genug! Truppen raus aus Afghanistan!"

 

Am 16. November 2011 wollte auch DIE LINKE. Mecklenburg-Strelitz unter obigem Motto ein Zeichen gegen den Krieg setzen. So marschierte ein gutes Dutzend Mitglieder und Sympathisanten mit Plakaten zu Kriegsopfern- und kosten durch die Hauptgeschäftsstraße von Neustrelitz. Am Markt fand dann eine kurze Kundgebung statt, wo vor allem darauf verwiesen wurde, daß der Krieg alle Probleme in Afghanistan nur verschärft habe und in einer Schweigeminute vor allem der ca. 30.000 Zivilisten, aber auch der 53 getöteten Bundeswehrsoldaten gedacht wurde.

Nein, Blutvergießen bringt keine Lösung! Und wären nur die vielen Gelder für den Krieg in friedliche Projekte geflossen, statt einer Mondlandschaft wäre Afghanistan heute schon eines der blühendsten Länder der Welt.

 

Rolf Kadgien

"Schluss mit den Kriegseinsätzen der Bundeswehr!" 

 

Hinter diese Forderung stellten sich am Weltfriedenstag gut zwei Dutzend Mitglieder und Sympathisanten der Linken in Neustrelitz. Nach ca. halbstündiger Mahnwache und einer Rede von Torsten Koplin ging es durch die Einkaufsmeile der Residenzstadt, um an Bürger der Stadt Fleyer zum Thema zu verteilen.

 

Rolf Kadgien 

 

 

 

.

1. Demokratiefest in Neustrelitz

So etwas hat es in der Residenzstadt Neustrelitz noch nicht gegeben: Hunderte Bürger bevölkerten an diesem 20. August 2011 von 14.00 - 20.00 pausenlos und bei herrlichstem Sonnenschein den Neustrelitzer Marktplatz, um ein Zeichen für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz zu setzen.

Dem Aufruf von Arbeitslosenverband, Kunsthaus, DRK und Unternehmerverband war eine Vielzahl von Vereinen und Verbänden sowie das Landestheater gefolgt und hatte für ein breites Informations- und

Unterhaltungsangebot gesorgt. Auch alle demokratischen Parteien waren mit Ständen vertreten und

brachten durch ihre Redner zum Ausdruck, dass sie Neonazis weder in den Parlamenten noch in der Gesellschaft wollen.

Zugegen waren auch die Spitzenkandidaten der LINKEN Helmut Holter, Siegfried Koneczny und Torsten Koplin, die - wie auch Politiker anderer Parteien - die Möglichkeiten zu zahlreichen Gesprächen nutzten.

Gedankt sei an dieser Stelle ausdrücklich unserem Genossen Thomas Sarzio, der sich als Vorsitzender des Arbeitslosenverbandes Mecklenburg-Strelitz e. V.  allen Widrigkeiten und schlaflosen Nächten zum Trotz  den Hut für die gesamte Veranstaltung aufgesetzt hatte. 

Ein wenig nachhaltige Wirkung wird hoffentlich auch unsere Verteilung von 100 Tüten Blumensamen mit der Aufschrift "Auf dass das Pflänzchen Demokratie gedeihe!" bringen, zumindest "durch die Blume"an das Versprechen eines 2. Festes dieser Art erinnern.

 

Rolf Kadgien

.

Per Rad durch Feldberg für linke Politik

 

Lähmende Nässe liegt am Morgen dieses 30. Juli 2011 über dem ganzen Land. Unwetterwarnungen - auch für Mecklenburg-Strelitz - haben es bis in die Spitzenmeldungen der Medien geschafft.

 Am Feldberger Bahnhof sammelt sich dennoch ein knappes Dutzend von Genossen und Sympathisanten der LINKEN mit ihrem Landtagsdirektkandidaten, Torsten Koplin, um per Drahtesel "Vorfahrt für linke Politik" anzumahnen, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und auch im Urlaub den so notwendigen Mindestlohn einzufordern.

Mancher nimmt dazu gern die von der BO-Vorsitzenden, Ingrid Becker, verteilten Fraktionsreporte mit oder freut sich - auch angesichts des Wetters - über die mit Augenzwinkern überreichten "Seelentröster" mit der Aufschrift: "Den haben Sie sich wirklich verdient. Nutzen Sie Ihre Chance bei der Landtagswahl, wählen Sie Torsten Koplin!"

Die schönsten Reaktionen hingegen erreichte die Fahrradgruppe aber zweifellos mit dem Transparent zum Mindestlohn. Da gab es so manch` befreiendes Lächeln, manche zustimmende Geste oder gar verlängerte Reiseroute, um besser lesen zu können. Ja selbst ein betroffener Kellner hatte sich spontan hinter der Losung ein-gereiht.

Und wenn Betroffene beginnen ..., ja, es war eine gute Aktion.

.

Von Gesundheitsspezialisten herzlich aufgenommen

 

Am 18.07.2011 führte der letzte Vor-Ort-Termin unserer Kreistagsfraktion Mecklenburg-Strelitz in dieser Legislaturperiode uns in die herrlich gelegene Feldberger Luzin-Klinik. Mit dabei wie immer: Unser Landtagsabgeordneter, Torsten Koplin. Wir wurden dort ausnehmend herzlich durch den Chefarzt, Dr. Woratz und den leitenden Psychologen, Dr. Biehle, empfangen und über Aufgabenfelder im Rahmen von Suchtbehandlung und Prävention sowie Probleme dieser Einrichtung informiert. Man gab uns mit auf den Weg, unseren Einfluß in Kreis und Land geltend zu machen, daß nicht hier erzielte Erfolge durch das Wegbrechen von Nachfolgeeinrichtungen der Suchtberatung in Frage gestellt werden.

 

Jochen Odebrecht

.

Kreistagsfraktion der LINKEN. Mecklenburg-Strelitz vor Ort

 

Für unsere Fraktion war es übliche Praxis, sich regelmäßig vor Ort ein Bild zu konkreten Fragestellungen zu verschaffen.

Diesmal hatte der Amtsvorsteher und Direktkandidat für den Landtag, Frank Nieswandt, uns  für den 20.06.2011 nach Friedland eingeladen, die Biogasanlage "Cleangas" und das Cofely GmbH Heizkraftwerk zu besuchen. Thema: Erneuerbare Energien.

Für uns war es wichtig, den programmatischen Gedanken regionaler Kreisläufe in der Energiewirtschaft

ganz konkret zu erleben, also vom Ausgangsprodukt Mais, der aus der Umgebung geliefert wird, bis hin

zu eingespeister Elektroenergie und Wärme über das Heizkraftwerk für die Anwohner.

Wer mit diesem Wissen Friedland verläßt, an den vielen Windmühlen vorbei, wird Franks Gedanken, dass die Stadt eine Vorreiterrolle in Sachen erneuerbare Energien spielt, nur bekräftigen können. 

 

Demonstration "Kein Gas unter`m Gras" in Triepkendorf

 

Am 25. Juni 2011 gab es in dem sonst so stillen Urlauberort Triepkendorf Aufruhr, einen ganz ruhigen und friedlichen. Aber wann hatte es das hier schon gegeben: Etwa 100 Bürger, vereint in einem Protestmarsch  zum ca. 3 km entfernten Sägewerk Koldenhof, vorbei an den zahlreichen, von der Polizei gestoppten, dennoch freundlich Unterstützung signalisierenden Autofahrern. Unter den Demonstranten auch ein halbes Dutzend LINKE, so  Frank Nieswandt und Torsten Koplin, Landtagsdirektkandidaten in Mecklenburg-Strelitz.

Nein, einen Erdgasspeicher der Gasprom will man nicht in der Feldberger Seenlandschaft, zudem das Gas im Kreis auch gar nicht benötigt werde. Das hatten nach der Vertreterin der Bürgerinitiative, Landrat Kärger (CDU), 2 Vertreter der Grünen und der Landtagsabgeordnete der LINKEN, Torsten Koplin, eindeutig in ihren Reden zum Ausdruck gebracht. 

Der Buchenwald von Serahn - ganz in der Nähe - ist gerade zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben worden. Und diese Natur hier ist unbedingt zu schützen, genauso wie die Investitionen der Einwohner, die fast ausschließlich vom Tourismus leben. Wer würde schon auf einer Gasblase Urlaub machen wollen oder gar an einer 30 m-Schneise für die Rohrleitung nebst Aufbauten von 30m Höhe?

Das, was Torsten Koplin dann noch zum Schluss sagte, nämlich, dass Stuttgart 21 gezeigt habe, mehrheitlicher Bürgerwille müsse gegebenenfalls auch dann respektiert werden, wenn Rechtsparagraphen diesem scheinbar entgegenstehen, sollte uns Optimismus in der Sache geben.

Das letzte Wort hatte schließlich der Posaunist, der mit seinem herrlich-humorvollen Titel "Kein Gas unter`m" nicht nur den Namen der Bürgerinitiative begründet hatte, sondern auch die Reden zusammenfasste.

 

Rolf Kadgien

 

Mit Siegfried Koneczny auf See

 

Für den 6. Juni 2011 hatte der Landratskandidat der LINKEN, Siegfried Koneczny, nicht von ungefähr zu einer Bootstour geladen. Schließlich tritt er für die Mecklenburgische Seenplatte an, den größten und auch wohl schönsten Kreis Deutschlands. Über 70 Personen waren seiner Einladung gefolgt, darunter sehr viele Vertreter aus den Vereinen in Mecklenburg-Strelitz. Während Sonnenschein, dunkle Wolken und Gewitterdrohung über Zierker See, Kammerkanal und Woblitz einander ablösten und mit der herrliche Umgebung in ein aufregendes Farbenspiel traten, suchte der Kandidat in aller Ruhe das Gespräch mit den Anwesenden und legte seine Positionen zu mehreren Fragen dar.

Nach den zwei Stunden war wohl für die meisten der Gäste deutlich, daß Siegfried Koneczny ein guter Moderator wäre, um all die komplizierten Fragen bei der Großkreisbildung mit bestmöglichen Ergebnissen für die Bürger zu lösen.

                                                 Rolf Kadgien

 

Richtfest in Neustrelitz mit viel Prominenz

  

An diesem 24. Juni 2011 waren sie alle da: Vom Ministerpräsidenten, über die Minister, den Landrat, die Landtags-und Bundestagsabgeordneten bis zu den hiesigen Mitgliedern von Kreistag und Stadtvertretung sowie einige bedeutende Persönlichkeiten aus der Wirtschaft. Denn was da noch gerade rechtzeitig vor dem großen Regen die Richtkrone aufgesetzt bekam, wird es in sich haben: Von hier aus müßten entscheidende Impulse für die Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern ausgehen. Immerhin handelt es sich um das Landeszentrum für erneuerbare Energien.

Daß da auch die LINKE dran ist, hat sie nicht zuletzt auf ihrer Wirtschaftskonferenz im Frühjahr in Neustrelitz bekräftigt. Torsten Koplin war auch von Anfang an Mitglied im Förderverein und Frank Nieswandt kümmerte sich in seinen vielfätigen Funktionen als Kommunalabgeordneter um viele konkrete Anliegen in dieser Richtung. So besuchte unsere Kreistagsfraktion auch gerade in der letzten Woche das Biomasseheizkraftwerk in Friedland, wozu noch ein Extrabericht folgt.

Und natürlich war DIE LINKE an diesem symbolischen Tag zahlreich vertreten.

 

Weg mit den menschenunwürdigen Hartz IV- Sanktionen

DIE LINKE. Mecklenburg-Strelitz machte am Sonnabend, dem 21. Mai 2011, im Neustrelitzer Stadtteil Kiefernheide mit Infostand und Flugblattaktion "Weg mit den menschenunwürdigen Hartz IV-Sanktionen! Her mit sinnvoller Beschäftigungspolitik!" auf gravierende Probleme in der Arbeitsmarktpolitik aufmerksam. Eine Reihe von Bürgern nutzte auch die Möglichkeit zum Gespräch mit unserem Landtagsdirektkandidaten, Torsten Koplin.

Diese Aktion steht im Zusammenhang mit einer Anhörung zu ähnlichem Thema im Deutschen Bundestag, die auf Initiative der LINKEN zustandekam.

Auch am kommenden Sonnabend werden die Neustrelitzer Genossen wieder zum gleichen Anliegen auf der Straße zu finden sein, diesmal ab 9.00 Uhr auf dem Neustrelitzer Markt.

1. Mai 2011 in Neustrelitz

 

mehr Fotos >>

 

Lesestube in Carpin durch große Unterstützung der LINKEN. Mecklenburg-Strelitz ermöglicht

 

Nachdem unser Landtagsabgeordneter, Torsten Koplin, von der Idee einiger Frauen aus Carpin erfahren hatte, im Ort eine Lesestube schaffen zu wollen, suchte und fand er in seiner Partei sehr schnell Mitstreiter, die Idee in die Tat umzusetzen.

mehr über die Lesestube >>

 

Seit Beginn der Reaktorkatastrophe in Fukushima treffen sich jeden Montag Grüne und LINKE vor dem Neustrelitzer Rathaus zu einer Mahnwache. Hier Bilder 11.04., wo leider nicht mehr wie sonst zwischen 20 und 30 Bürger beteiligt waren. Trotzdem, auch am Montag, dem 18.04.2011, um 18.00 wird wieder eine solche Aktion stattfinden.

Wirtschaftskonferenz in Neustrelitz

Auf Initiative von Torsten Koplin fand am 19. März 2011 mit Unterstützung der Landtagsfraktion der LINKEN in der Neustrelitzer Inselgaststätte "Helgoland" eine ganztägige Wirtschaftskonferenz der  Rosa-Luxemburg-Stiftung statt. Das Thema lautete "Chancen und Potentiale für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Mecklenburg-Strelitz". 

mehr über die Konferenz >>

 

BUND und LINKE in Debatte 

Angesichts der Ereignisse in Japan ist das gemeinsame Bekenntnis zu schnellstmöglichem Verzicht auf Kernenergie durch BUND und LINKEN um so aktueller. Auch in den meisten anderen Positionen waren sich die Disputanten, die Landesgeschäftsführerin des BUND, Frau Corinna Cwielag und die Landtagsabgeordneten, Birgit Schwebs und Torsten Koplin, an diesem 12. März 2011 sehr nahe. Es stand das Thema "Wie grün sind die LINKEN?", das Dutzende Zuhörer in der "Schiefen Ebene" sehr aufmerksam verfolgten und sich mit ganz konkreten Äußerungen dazu einbrachten.

Herausgestellt dazu wurde u. a.:

Ökologie und Soziales bilden eine untrennbare Einheit, und eine globale Sicht auf die Dinge ist unumgänglich. Aus dieser komplexen Sicht heraus können beispielsweise auch nur die Entscheidungen zu den großen Schweine- und Hähnchenmastanlagen gefällt werden, weshalb deren Einordnung in ein Raumordnungsverfahren unabdingbar ist. Man sprach sich gemeinsam für geschlossene Wirtschaftskreisläufe aus und sieht die Gentechnik in der Landwirtschaft eher kritisch. Selbst Alleenschutz und sanfter Tourismus gedeihen nur, wenn Ökolgie und Soziales ins richtige Verhältnis zueinander gebracht werden.

Rolf Kadgien

 

Aktion der LINKEN zum Politischen Aschermittwoch der CDU

Unter den über 100 Demonstranten der LINKEN am 9. März 2011 in Demmin gegen die Politik der Merkel-Regierung, die das Land spaltet, statt es wirklich voranzubringen, waren am auch 16 GenossInnen und SympathisantInnen aus Mecklenburg-Strelitz.

Hier ein paar Bilder dazu:

 

Rosenkavaliere der LINKEN unterwegs 

Einer nun schon langjährigen guten Tradition folgend, verteilten auch in diesem Jahr wieder die Rosenkavaliere der LINKEN an Hunderte Frauen - stellvertretend für alle - Rosen. In Neustrelitz

waren auch der Landtagsabgeordnete Torsten Koplin und der stellvertretende Kreisvorsitzende, Thomas Sarzio, unterwegs. Ersterer unterstützte dann auch die Wesenberger und Mirower Genossen noch bei ihren Aktionen. Auch in Burg Stargard, Feldberg und Woldegk wurden Blumengrüße anlässlich des 100. Frauentages übergeben.

Gleichfalls wurde der Tag von den LINKEN überall genutzt, um die längst fällige Gleichstellung von Männern und Frauen in unserer Gesellschaft anzumahnen.


Rolf Kadgien

 

Bedingungsloses Grundeinkommen

Zu diesem Thema trafen sich am 16.02.2011 ca. 25 Mitglieder und Sympathisanten der LINKEN im Rahmen einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Neustrelitzer Kunsthaus.
Ein gewinnbringender, sehr anregender Abend, schon, weil die 3 Gesprächsführer es verstanden, in ihre Argumentation persönliche Befindlichkeiten der Teilnehmer mit einfließen zu lassen. Und Befindlichkeiten stehen in unserer Gesellschaft einem bedingungslosen Grundeinkommen ja nicht wenige entgegen.
Dennoch, seine Einführung wäre vernünftig.
Schon allein deshalb, weil sie das Prinzip "Teile und herrsche" durchbräche, es eine neue Solidarität in der Gesellschaft gäbe: Arbeitslose und Hartz IV- Empfänger wären nicht mehr so leicht gegen Arbeitende, kleine oder mittlere Unternehmer oder gar Ausländer auszuspielen.
Endlich wäre mit menschenverachtender, sanktionierter Zwangsarbeit und Bürokratie in diesem Lande Schluß. Alle könnten ohne Bittstellung wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
Und finanzierbar wäre es auch, man muß nur an das Vermögen der wirklich Reichen in diesem Land. 

Rolf Kadgien

 

Anti-Castor-Demonstration in Greifswald



 

Trotz des von den Medien verbreiteten Eindrucks waren unter den etwa 1800 Demonstranten am 12.02.2011 in Greifswald auch viele LINKE und deren Sympathisanten vertreten. Allein aus Neustrelitz und Umgebung kamen 13 Personen aus diesem Spektrum, um gemeinsam gegen die Castor-Transporte - insbesondere nach Lubmin - und für erneuerbare Energien anstelle der Atomenergie zu streiten.

Rolf Kadgien

 

 

Sahra Wagenknecht in Neustrelitz

Der Einladung zur Gesprächsrunde zwischen dem Landespolitiker Torsten Koplin und der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht waren deutlich über 100 Besucher gefolgt,
darunter sehr viele interessierte Bürger, die nicht unserer Partei angehören.
Sehr faktenreich erläuterte Sahra, wie Menschen und Gesellschaft seit der rot-grünen AGENDA
2010 in Bedrängnis geraten sind, die Krisenverursacher unter Schwarz-Gelb nicht nur nicht zur
Verantwortung gezogen werden, sondern sogar wachsende Reichtümer anhäufen und genau so weiter spekulieren dürfen wie vor der Krise. Und das offensichtlich genau in der Höhe, wie die Verschuldung von Bund, Ländern und Gemeinden wächst.
Da gerät es zur Farce, wie die Parteien, die für die Vernichtung von 2 Millionen existenzsichernden Vollzeitstellen verantwortlich sind und das menschenverachtende System von Hartz IV und prekärer
Beschäftigung schufen, heute vom Aufschwung sprechen, sich als Vorkämpfer gegen Armut, ja so-
gar - wie die SPD - für den Mindestlohn gebärden. Und all das, ohne etwas Grundsätzliches an der
Politik seit der Schröder-Regierung ändern zu wollen.
Sahra Wagenknecht arbeitete klar die Alternativen heraus: - Weg mit Hartz IV und Ersetzung durch ein
sanktionsfreies bedingungsloses Grundeinkommen, von dem man leben kann
- 10 € Mindestlohn, Rentenerhöhung und Rente ab 65
-  Leiharbeit begrenzen und wenn, dann nur mit gleicher Entlohnung wie die Stammbelegschaft
- Vermögensabgabe für Millionäre, Börsenumsatz - und Erbschaftssteuer ...
- Verstaatlichung der Banken und von Großunternehmen, um über die Mitbestimmung dort eine
   Umkehr in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zu erreichen( Diese Möglichkeiten stehen ja auch
   Grundgesetz.) 
   ....
Ohne den Druck der Straße werden aber kaum Veränderungen möglich sein. Und damit dieser Druck wachsen kann, dürfen sich nicht Arbeitslose, schlecht und gut Verdienende, Arbeitende und kleine und mittlere Unternehmer, Deutsche und Ausländer weiter gegeneinander ausspielen lassen. Solidarität heißt das Zauberwort.   


Rolf Kadgien

 

 

Flugblattaktion gegen NPD-Kundgebung

Am 29.01.2011 verteilten LINKE und einzelne Vertreter der Grünen sowie der SPD in Neustrelitz 200 der untenstehenden Flugblätter, um der NPD die Chance zu nehmen, das Problem von mißbrauchten Kindern für ihre menschenverachtenden Ziele zu nutzen.

 

Kranzniederlegung am 27.01.2011 in Neustrelitz


 

 

 

8 Thesen gegen die schwarz-gelbe Gesundheitspolitik

 

Am 31. Oktober führte DIE LINKE Mecklenburg-Strelitz vor dem Neustrelitzer Rathaus eine Aktion im Rahmen unserer Gesundheitskampagne durch. Dabei wurden durch Thomas Sarzio und Torsten Koplin 8 Thesen gegen die schwarz-gelbe Gesundheitspolitik verkündet und gleichzeitig Alternativen der LINKEN aufgezeigt. Symbolisch liessen wir diese Thesen mit gut 20 Luftballons in den Himmel aufsteigen und verteilten sie tausendfach in den acht, vom Marktplatz ausgehenden, Strassen. Gleichzeitig bestand die Möglichkeit, gegen die Kopfpauschale zu unterschreiben.

 

 

 

 

Sportfest Kiefernheide Oktober 2010

 

 

 

 

 

 

Großdemonstration am 12.06.10 in Berlin

 

 

 

 

 

 

Maikundgebung in Neustrelitz

 

Inzwischen schon zu einer guten Tradition geworden: DIE LINKE. Mecklenburg-Strelitz lud wieder zur Kundgebung am 1. Mai auf den Neustrelitzer Marktplatz ein. Und deutlich über 100 Bürger waren unserer Einladung gefolgt. Sie nutzten die Gelegenheit, den Protest vor allem dagegen öffentlich zu machen, alle menschlichen Beziehungen in diesem Lande der baren Zahlung zu unterwerfen, immer mehr Bürger in erniedrigende und prekäre Lebens- und Arbeitsverhältnisse zu zwingen sowie soziale und kulturelle Leistungen abzubauen. Dass es dazu Alternativen gibt, machten die Redner sehr deutlich.

Es sprachen:

- Andreas Schmidt(Gewerkschaft Transnet)

- Torsten Koplin(Mitglied des Landtages und

Kreisvorsitzender der LINKEN. Mecklenburgische

Seenplatte)

      - Thomas Sarzio (Stadtausschuss für Bildung und Soziales).

Als Überraschungsgäste konnten im Rahmen der kabarettistischen Nummer „RTL- LIVE: Deutschland sucht den Superpolitiker“ als Überraschungsgäste die Vertreter von CDU(alias Thomas Sarzio), FDP(alias Jan Bischoff) und SPD(alias Waltraud Bauer) begrüßt werden. Im Ergebnis der Wahl wollte sie aber keiner so recht.

Für Bühne, Moderation und Musik hatte Lutz Friedel( Kreistagsmitglied) gesorgt. Der Demokratische Frauenbund e. V. erfreute uns mit guter Kaffee- und Kuchenversorgung. Sogar der Eiswagen kam.

 

 

 

 

Seebestattung des Bombodroms in Mirow 

 

Genossen und Sympathisanten der heutigen  LINKEN. Mecklenburg-Strelitz waren von Anfang an dabei, als es galt, dafür auf die Straße zu gehen, das Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide zu verhindern. Unsere Genossen waren auch die ersten, die entsprechende Anträge in den Kreistag einbrachten. Diese 17 oder 18 Jahre waren ein sehr langer Weg. Nicht gerade wenige unserer Genossen hatten an zumindest 50 – 60 Demon-strationen teilgenommen. In unserem Gebietsverband sind Orte wie Schweinrich, Fretzdorf, Gadow, Wittstock oder Kyritz also längst geläufig. Auch in Rheinsberg, Neuruppin, Stechlin, Fürstenberg … und später immer wieder Mirow waren wir dabei.

Und da war es uns natürlich auch ein Bedürfnis, an der gut in Szene gesetzten Seebestattung mit weit mehr als einem Dutzend Mitstreitern teilzunehmen. Ja, es war für alle ein Tag der Freude. Für die LINKE durften das dort ja auch Dr. Kirsten Tackmann und Torsten Koplin zum Ausdruck bringen. Von Prof. Methling wurde ein Grußwort übermittelt.

Es geht eben doch. Wo beharrlich und breit eine Sache angegangen wird, kann sich Bürgerwille trotz mächtiger Widerstände durchsetzen. Nutzen wir diese Erfahrungen für unseren Kampf gegen HARTZ IV, prekäre Beschäftigung, Kultur- und Sozialabbau!

 

Rolf Kadgien

  

 

Osteraktion der LINKEN in Neustrelitz am 01.04.10

 

Viele Neustrelitzer werden schmunzelnd auf den Kalender geblickt haben. Haben sich gefragt, soll das etwa ein Aprilscherz sein? Dabei war der hohe Besuch bereits mehrmals vorher in den Medien angekündigt worden? Der Landesminister, Dr. Schönfärber alias Jan Bischoff gibt sich die Ehre der alterwürdigen Residenzstadt einen Besuch abzustatten. Bei wunderbarem Sonnenschein wollte er in seinem Osterspaziergang alles mit Farben beleben, denn an Blumen fehlt es dem Revier.

Umso Goldener herausgeputzt stolzierte er durch die Strassen der Stadt.

Zu seinem Unmut begleitet von Torsten Koplin, MdL und Thomas Sarzio. Die den feierlichen Anlass nutzten um in ihrer Osterbotschaft auf die Probleme und Missstände aufmerksam zu machen, die schon seit langem einer Lösung harren. Nämlich auch den Neustrelitzern ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, die noch auf der Schattenseite vegetieren müssen. Indem Hartz 4 auf 500,00 € angehoben wird, endlich der Mindestlohn von 10,00 € Gesetz wird, die Geißel Zeitarbeit boykottiert wird. Für lebenswerte Verhältnisse in einem sterbenden Landstrich. Damit Mecklenburg Strelitz nicht weiter zum Landesversuchslabor für auf Dauer konservierte Armut verkommt.

Denn sie sind selber auferstanden! Rolf Kadgien mahnte darum schon einmal vorsorglich das Bummelpublikum zur Teilnahme an einer kraftvollen 1. Mai Demonstration an. Weil nur, wer sich bewegt, kann etwas bewegen. Dabei wird es viele Überraschungen geben. Ab 11.00 Uhr auf dem Marktplatz steigt der vielleicht erste Wettbewerb von DSDSP- Deutschland sucht den Superpolitiker. Es winken bei Teilnahme ganz reizvolle Preise. Obwohl noch ein Geheimtipp, stehen die Kandidaten bereits Schlange. Denn eine große Anzahl von Sponsoren aus Industrie, Bankunwesen und Wirtschaft hat bereits sein Interesse signalisiert.

  

Jan Bischoff

 

 

Aktion aus Anlass des Valentinstages am 10.02.10 in Neustrelitz und Feldberg

 

Am 10.02.10 war es einmal wieder soweit. Die LINKE Mecklenburg – Strelitz hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen. Dabei luden die bitterkalten Temperaturen von – 14°C eher nicht zum gemütlichen Flanieren ein. Jedoch davon wollte sich Jan Bischoff, diesmal aus aktuellem Anlass verkleidet als Regierungssprecher Casanova, nicht von seiner politischen Aussage abbringen lassen. So konnten die Bürger in der Strelitzer Straße in Neustrelitz, aber auch im Zentrum von Feldberg miterleben, wie er mit den Worten „Ich liebe Euch doch alle! Alle Kommunen!“ die verlogene Haltung der Landesregierung aufs Korn nahm. Ist das Land doch dabei, mit seiner starren Haltung dafür zu sorgen, dass immer mehr Kommunen finanztechnisch die Kraft zum Handeln ausgeht. Führen die einschneidenden Sparmaßnahmen doch mancherorts zum kommunalen Herzinfarkt. Darum riefen stellvertretend für die Vernunft, auch Torsten Koplin, Thomas Sarzio und Rolf Kadgien zum Widerstand auf, indem sie Casanova mit seiner Heuchelei vor aller Augen bloßstellten und lieber den Bürgern und Passanten „ihr“ Herz für ihre Kommune oder Stadt schenkten. Natürlich verbunden mit einem Forderungskatalog, wie aus Sicht der LINKEN gerecht gehandelt werden könnte.

Jan Bischoff

 

Landesschneemann –Aktionstag bei den LINKEN Neustrelitz

 

Am 19.12.09 war es einmal wieder soweit. Aktionstag bei den LINKEN Neustrelitz! Rolf Kadgien, Thomas Sarzio, Sebastian Ramin und Jan Bischoff hatten sich einmal wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Es ging ihnen darum, die Bürger von Neustrelitz darauf aufmerksam zu machen, was in Folge der „Steuergeschenke“ der Bundesregierung und der FAG- Kürzungen auf jeden einzelnen noch zukommen wird. Um auch einprägsam für die Bürger zu veranschaulichen, welches Gesicht die soziale Kälte der Landesregierung hat, fühlte Jan sich autorisiert, in die Rolle des Landesschneemannes zu schlüpfen. Rolf sorgte mit seinen Flugblättern für Aufklärung, indem er auf die „Weihnachtsgeschenke“ der Landesregierung aufmerksam machte. Eben auf bevorstehende Kürzungen in den Bereichen Kultur, Sport, Soziales und Jugendarbeit. Aber auch auf höhere Abgaben und Gebühren für die Neustrelitzer Bürger. Oder darauf, dass Zukunftsinvestitionen, wie die Realisierung des Kulturhistorischen Zentrums im Herzen der Stadt, wohl angesichts des bevorstehenden „Streichkonzertes“ im Stadthaushalt fraglich werden. Darum konnte jeder Bürger den Flugblättern  Namen und  Adresse der Neustrelitzer Landtagsabgeordneten Vincent Kokert (CDU) und Dr. Michael Körner (SPD) entnehmen, um diese zu befragen. Jene nämlich, die daheim so gerne ihren lokalen Einsatz für Neustrelitz über die Presse verbreiten, um dann in Schwerin im Landtag bei Abstimmungen den Finger gegen die Zukunft der Stadt zu erheben. Thomas sorgte mit seiner Idee für allgemeine Erheiterung. Er verteilte nämlich seine selbst geschriebene Adaption des Weihnachtsklassikers „Oh, Tannenbaum“. Das Resultat seiner Dichtkunst, eine spritzige, kleine Politsatire, die von den vorbeischlendernden Passanten in der Innenstadt gerne entgegengenommen wurde. Sebastian verteilte, nun schon zum zweiten Mal, aus Protest gegen die Unfähigkeit der Landesregierung kostenloses Schulobst aus regionalem Anbau. Viele Bürger und Bürgerinnen nahmen sich trotz der zweistelligen Minustemperaturen die Zeit, um mit den Vieren ins Gespräch zu kommen. Einige, um sich endlich einmal Luft zu machen, über das, was im Land unter Schwarz - Rosa so geschieht. Andere, weil sie die Aktion einfach für eine gute Idee hielten.

 

STARTSEITE
 
 
 
DEMMIN
MECKLENBURG-STRELITZ
MÜRITZ
NEUBRANDENBURG
 
 
externer Link DIE-LINKE.DE
externer Link DIE-LINKE-MV.DE
externer Link LINKSFRAKTION.DE
externer Link DIELINKE-LANDTAG-MV.DE
 
SEITENANFANG