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Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz
Trotz
großer Kälte waren ca. 30 Bürger dem Aufruf der Stadt
Neustrelitz zur Kranzniederlegung aus Anlaß des 67.
Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz gefolgt,
darunter 20 Mitglieder und Sympathisanten der
LINKEN. Besonders der Ausschnitt aus Annette Leos "Jeden
Abend bellten die Hunde", eindrucksvoll vorgetragen durch
den Schauspieler Dietmar Lahaine, machte deutlich:
Faschismus belegt selbst kleinste humanistische Gesten mit
Todesbedrohung. Sorgen wir im Heute dafür,
dass Neofaschismus keine Chance bekommt!
Rolf Kadgien
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Diskussion zum schwedischen Modell des
Sozialstaates
Was
die LINKE vom Modell des schwedischen Sozialstaates nutzen
kann, unter dieser Fragestellung trafen sich gut zwei
Dutzend Mitglieder und Sypathisanten der Partei am 15.
November in der Neustrelitzer Gaststätte "Helgoland".
Durch die faktenreichen Ausführungen von Prof. Dr.
Edeltraud Felfe und die sich anschließende Diskussion
wurde sehr deutlich: All die großen
sozialen Errungenschaften in Schweden in der Zeit von 1932
bis etwa 1976 waren einem ganz konkreten historischen
Bedingungsgefüge geschuldet: Im Innern des Landes
gewerkschaftlicher Organisationsgrad 85 %(heute 65 %),
regierende Sozialdemokratie und starke Monopole, die ihren
Profit auch eher durch ein solches gemeinsames Modell
für realisierbar hielten. Nicht zu unterschätzen: Das
Bestehen des sozialistischen Weltsystems, was
europaweit auch die Sozialdemokratie und Monopole zum
Handeln drängte. Aber dann kam mit Thatcher der
Neoliberalismus schrittweise über die Welt.
Den Sozialstaat in den Betrieben hatte es in
Schweden ohnehin nie gegeben. Hier herrrschte stets eins
der schlimmsten Ausbeutungssysteme. Als die Werktätigen
durch Streiks 1969 im Gefolge der so starken
Antivietnam-Kriegsbewegung(über 1 Million Beteiligte) auch
hier erste Mitbestimmungsrechte durchzusetzen begannen,
erreichte die Sozialstaatbewegung zweifelos ihren
Höhepunkt. Die Werktätigen hatten inzwischen auch
begriffen, dass sie auch an die Profite direkter
heranmussten. So entstanden Fonds in Verwaltung der
Gewerkschaften, die durch Profitanteile gespeist wurden
und dem allmählichen Eigentumsübergang an die Gesellschaft
dienen sollten. Eine wirklich durchdenkenswerte
Angelegenheit, leider durch den Neoliberalismus - wie sehr
vieles des Sozialstaates - inzwischen wieder verschwunden.
Rolf Kadgien |
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Genossen aus Hamm zu Gast in Neustrelitz
Mecklenburg-Strelitzer
Genossen hatten stets auch den Wahlkampf der LINKEN in anderen
Bundesländern vor Ort unterstützt, so in Bayern, Hessen, Hamburg
und Bremen, zuletzt in NRW. Nun gab es am letzten
Oktoberwochenende einen Gegenbesuch von dort, aus der Stadt Hamm(NRW).
Da
wurde natürlich auch viel gespeist und getrunken, aber vor allem
geredet, über all das, was uns LINKE so gemeinsam bewegt. Und
die Gäste wären nur allzugern länger geblieben, in dieser
schönen Stadt Neustrelitz mit ihrer herrlichen Umgebung, die wir
ihnen natürlich sehr gern zeigten. Besonders die Feldberger
Seenlandschaft hatte es ihnen angetan.
Rolf
Kadgien.
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Aktion "10 Jahre Krieg sind
genug! Truppen raus aus Afghanistan!"
Am
16. November 2011 wollte auch DIE LINKE. Mecklenburg-Strelitz
unter obigem Motto ein Zeichen gegen den Krieg setzen. So
marschierte ein gutes Dutzend Mitglieder und Sympathisanten mit
Plakaten zu Kriegsopfern- und kosten durch die
Hauptgeschäftsstraße von Neustrelitz. Am Markt fand dann eine
kurze Kundgebung statt, wo vor allem darauf verwiesen wurde, daß
der Krieg alle Probleme in Afghanistan nur verschärft habe und
in einer Schweigeminute vor allem der ca. 30.000 Zivilisten,
aber auch der 53 getöteten Bundeswehrsoldaten gedacht wurde.
Nein, Blutvergießen bringt keine Lösung! Und wären
nur die vielen Gelder für den Krieg in friedliche Projekte
geflossen, statt einer Mondlandschaft wäre Afghanistan heute
schon eines der blühendsten Länder der Welt.
Rolf Kadgien
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"Schluss mit den Kriegseinsätzen der
Bundeswehr!"
Hinter
diese Forderung stellten sich am Weltfriedenstag gut zwei
Dutzend Mitglieder und Sympathisanten der Linken in Neustrelitz.
Nach ca. halbstündiger Mahnwache und einer Rede von Torsten
Koplin ging es durch die Einkaufsmeile der Residenzstadt, um an
Bürger der Stadt Fleyer zum Thema zu verteilen.
Rolf Kadgien
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1. Demokratiefest in
Neustrelitz
So etwas hat es in der Residenzstadt
Neustrelitz noch nicht gegeben: Hunderte Bürger bevölkerten an
diesem 20. August 2011 von 14.00 - 20.00 pausenlos und bei
herrlichstem Sonnenschein den Neustrelitzer Marktplatz, um ein
Zeichen für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz zu setzen.
Dem
Aufruf von Arbeitslosenverband, Kunsthaus, DRK und
Unternehmerverband war eine Vielzahl von Vereinen und Verbänden
sowie das Landestheater gefolgt und hatte für ein breites
Informations- und
Unterhaltungsangebot gesorgt. Auch
alle demokratischen Parteien waren mit Ständen vertreten und
brachten durch ihre Redner zum
Ausdruck, dass sie Neonazis weder in den Parlamenten noch in der
Gesellschaft wollen.
Zugegen waren auch die
Spitzenkandidaten der LINKEN Helmut Holter, Siegfried Koneczny
und Torsten Koplin, die - wie auch Politiker anderer Parteien -
die Möglichkeiten zu zahlreichen Gesprächen nutzten.
Gedankt sei an dieser Stelle
ausdrücklich unserem Genossen Thomas Sarzio, der sich als
Vorsitzender des Arbeitslosenverbandes Mecklenburg-Strelitz e.
V. allen Widrigkeiten und schlaflosen Nächten zum Trotz den
Hut für die gesamte Veranstaltung aufgesetzt hatte.
Ein wenig nachhaltige Wirkung wird
hoffentlich auch unsere Verteilung von 100 Tüten Blumensamen mit
der Aufschrift "Auf dass das Pflänzchen Demokratie gedeihe!"
bringen, zumindest "durch die Blume"an das Versprechen eines 2.
Festes dieser Art erinnern.
Rolf Kadgien
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Per Rad durch Feldberg für
linke Politik
Lähmende
Nässe liegt am Morgen dieses 30. Juli 2011 über dem ganzen Land.
Unwetterwarnungen - auch für Mecklenburg-Strelitz - haben es bis
in die Spitzenmeldungen der Medien geschafft.
Am
Feldberger Bahnhof sammelt sich dennoch ein knappes Dutzend von
Genossen und Sympathisanten der LINKEN mit ihrem
Landtagsdirektkandidaten, Torsten Koplin, um per Drahtesel
"Vorfahrt für linke Politik" anzumahnen, mit den Bürgern ins
Gespräch zu kommen und auch im Urlaub den so notwendigen
Mindestlohn einzufordern.
Mancher nimmt dazu gern die von der
BO-Vorsitzenden, Ingrid Becker, verteilten Fraktionsreporte mit
oder freut sich - auch angesichts des Wetters - über die mit
Augenzwinkern überreichten "Seelentröster" mit der Aufschrift:
"Den haben Sie sich wirklich verdient. Nutzen Sie Ihre Chance
bei der Landtagswahl, wählen Sie Torsten Koplin!"
Die schönsten Reaktionen hingegen
erreichte die Fahrradgruppe aber zweifellos mit dem Transparent
zum Mindestlohn. Da gab es so manch` befreiendes Lächeln, manche
zustimmende Geste oder gar verlängerte Reiseroute, um besser
lesen zu können. Ja selbst ein betroffener Kellner hatte sich
spontan hinter der Losung ein-gereiht.
Und wenn Betroffene beginnen ...,
ja, es war eine gute Aktion.
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Von Gesundheitsspezialisten
herzlich aufgenommen
Am
18.07.2011 führte der letzte Vor-Ort-Termin unserer
Kreistagsfraktion Mecklenburg-Strelitz in dieser
Legislaturperiode uns
in die herrlich gelegene Feldberger Luzin-Klinik. Mit dabei wie
immer: Unser Landtagsabgeordneter, Torsten Koplin. Wir wurden
dort ausnehmend herzlich durch den Chefarzt, Dr. Woratz und den
leitenden Psychologen, Dr. Biehle, empfangen und über
Aufgabenfelder im Rahmen von Suchtbehandlung und
Prävention sowie Probleme dieser Einrichtung informiert. Man gab
uns mit auf den Weg, unseren Einfluß in Kreis und Land geltend
zu machen, daß nicht hier erzielte Erfolge durch das Wegbrechen
von Nachfolgeeinrichtungen der Suchtberatung in Frage gestellt
werden.
Jochen Odebrecht
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Kreistagsfraktion der
LINKEN. Mecklenburg-Strelitz vor Ort
Für unsere Fraktion war es übliche
Praxis, sich regelmäßig vor Ort ein Bild zu konkreten
Fragestellungen zu verschaffen.
Diesmal hatte der Amtsvorsteher und
Direktkandidat für den Landtag, Frank Nieswandt, uns für den
20.06.2011 nach Friedland eingeladen, die Biogasanlage "Cleangas"
und das Cofely GmbH Heizkraftwerk zu besuchen. Thema:
Erneuerbare Energien.
Für uns war es wichtig, den
programmatischen Gedanken regionaler Kreisläufe in der
Energiewirtschaft
ganz konkret zu erleben, also vom Ausgangsprodukt
Mais, der aus der Umgebung geliefert wird, bis hin
zu eingespeister Elektroenergie und Wärme über das
Heizkraftwerk für die Anwohner.
Wer mit diesem Wissen Friedland verläßt, an den
vielen Windmühlen vorbei, wird Franks Gedanken, dass die Stadt
eine Vorreiterrolle in Sachen erneuerbare Energien spielt,
nur bekräftigen können.
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Demonstration "Kein Gas unter`m Gras" in
Triepkendorf
Am 25. Juni 2011 gab es in dem sonst so stillen
Urlauberort Triepkendorf Aufruhr, einen ganz ruhigen und
friedlichen. Aber wann hatte es das hier schon gegeben: Etwa 100
Bürger, vereint in einem Protestmarsch zum ca. 3 km entfernten
Sägewerk Koldenhof, vorbei an den zahlreichen, von der Polizei
gestoppten, dennoch freundlich
Unterstützung signalisierenden
Autofahrern. Unter den Demonstranten auch ein halbes
Dutzend LINKE, so Frank Nieswandt und Torsten Koplin,
Landtagsdirektkandidaten
in Mecklenburg-Strelitz.
Nein, einen Erdgasspeicher der
Gasprom will man nicht in der Feldberger Seenlandschaft, zudem
das Gas im Kreis auch gar nicht benötigt werde. Das hatten nach
der Vertreterin der Bürgerinitiative, Landrat Kärger (CDU), 2
Vertreter der Grünen und der Landtagsabgeordnete der LINKEN,
Torsten Koplin, eindeutig in ihren Reden zum Ausdruck gebracht.
Der Buchenwald von Serahn - ganz in
der Nähe - ist gerade zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben worden.
Und diese Natur hier ist unbedingt zu schützen, genauso wie die
Investitionen der Einwohner, die fast ausschließlich vom
Tourismus leben. Wer würde schon auf einer Gasblase Urlaub
machen wollen oder gar an einer 30 m-Schneise für die
Rohrleitung nebst Aufbauten von 30m Höhe?
Das, was Torsten Koplin dann noch
zum Schluss sagte, nämlich, dass Stuttgart 21 gezeigt habe,
mehrheitlicher Bürgerwille müsse gegebenenfalls auch
dann respektiert werden, wenn Rechtsparagraphen diesem scheinbar
entgegenstehen, sollte uns Optimismus in der Sache geben.
Das letzte Wort hatte schließlich
der Posaunist, der mit seinem herrlich-humorvollen Titel "Kein
Gas unter`m" nicht nur den Namen der Bürgerinitiative begründet
hatte, sondern auch die Reden zusammenfasste.
Rolf Kadgien
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Mit Siegfried Koneczny auf See
Für
den 6. Juni 2011 hatte der Landratskandidat der LINKEN,
Siegfried Koneczny, nicht von ungefähr zu einer Bootstour geladen. Schließlich tritt er für die
Mecklenburgische Seenplatte an, den größten und auch wohl schönsten Kreis Deutschlands. Über 70 Personen waren
seiner Einladung gefolgt, darunter sehr viele Vertreter aus den
Vereinen in Mecklenburg-Strelitz. Während Sonnenschein, dunkle Wolken und Gewitterdrohung über Zierker See, Kammerkanal
und Woblitz einander ablösten und mit der herrliche Umgebung in
ein aufregendes Farbenspiel traten, suchte der Kandidat in aller
Ruhe das Gespräch mit den
Anwesenden und legte seine Positionen zu mehreren Fragen dar.
Nach den zwei
Stunden war wohl für die meisten der Gäste deutlich, daß
Siegfried Koneczny ein guter Moderator wäre, um
all die komplizierten Fragen bei der Großkreisbildung
mit bestmöglichen Ergebnissen für die Bürger zu lösen.
Rolf Kadgien
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Richtfest in Neustrelitz mit
viel Prominenz
An diesem 24. Juni 2011 waren sie
alle da: Vom Ministerpräsidenten, über die Minister, den
Landrat, die Landtags-und Bundestagsabgeordneten bis zu den
hiesigen Mitgliedern von Kreistag und
Stadtvertretung
sowie einige bedeutende Persönlichkeiten aus der Wirtschaft.
Denn was da noch gerade rechtzeitig vor dem großen Regen die
Richtkrone aufgesetzt bekam, wird es in sich haben: Von hier aus
müßten entscheidende Impulse für die Energiewende in
Mecklenburg-Vorpommern ausgehen. Immerhin handelt es sich um das
Landeszentrum für erneuerbare Energien.
Daß da auch die LINKE dran ist, hat sie nicht
zuletzt auf ihrer Wirtschaftskonferenz im Frühjahr in
Neustrelitz bekräftigt. Torsten Koplin war auch von Anfang an
Mitglied im Förderverein und Frank Nieswandt kümmerte sich in
seinen vielfätigen Funktionen als Kommunalabgeordneter um viele
konkrete Anliegen in dieser Richtung. So besuchte unsere
Kreistagsfraktion auch gerade in der letzten Woche das
Biomasseheizkraftwerk in Friedland, wozu noch ein Extrabericht
folgt.
Und natürlich war DIE LINKE an diesem symbolischen
Tag zahlreich vertreten.
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Weg mit den menschenunwürdigen Hartz IV-
Sanktionen
DIE LINKE. Mecklenburg-Strelitz machte am
Sonnabend, dem 21. Mai 2011, im Neustrelitzer Stadtteil
Kiefernheide mit Infostand und Flugblattaktion "Weg mit
den menschenunwürdigen Hartz IV-Sanktionen! Her mit
sinnvoller Beschäftigungspolitik!" auf gravierende
Probleme in der Arbeitsmarktpolitik aufmerksam. Eine Reihe
von Bürgern nutzte auch die Möglichkeit zum Gespräch mit
unserem Landtagsdirektkandidaten, Torsten Koplin.
Diese Aktion steht im Zusammenhang mit
einer Anhörung zu ähnlichem Thema im Deutschen Bundestag,
die auf Initiative der LINKEN zustandekam.
Auch am kommenden Sonnabend werden die
Neustrelitzer Genossen wieder zum gleichen Anliegen auf
der Straße zu finden sein, diesmal ab 9.00 Uhr auf dem
Neustrelitzer Markt.
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1. Mai 2011 in Neustrelitz
mehr Fotos >>
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Lesestube in Carpin durch große Unterstützung der LINKEN.
Mecklenburg-Strelitz ermöglicht
Nachdem
unser Landtagsabgeordneter, Torsten Koplin, von der Idee einiger
Frauen aus Carpin erfahren hatte, im Ort eine Lesestube schaffen
zu wollen, suchte und fand er in seiner Partei sehr schnell
Mitstreiter, die Idee in die Tat umzusetzen.
mehr über
die Lesestube >>
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Seit
Beginn der Reaktorkatastrophe in Fukushima treffen sich
jeden Montag Grüne und LINKE vor dem Neustrelitzer Rathaus
zu einer Mahnwache. Hier Bilder 11.04., wo leider nicht
mehr wie sonst zwischen 20 und 30 Bürger beteiligt waren.
Trotzdem, auch am Montag, dem 18.04.2011, um 18.00 wird
wieder eine solche Aktion stattfinden.
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Wirtschaftskonferenz in Neustrelitz
Auf Initiative von Torsten Koplin fand am
19. März 2011 mit Unterstützung der Landtagsfraktion der
LINKEN in der Neustrelitzer Inselgaststätte "Helgoland"
eine ganztägige Wirtschaftskonferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung
statt. Das Thema lautete "Chancen und Potentiale für die
wirtschaftliche
Entwicklung der Region Mecklenburg-Strelitz".
mehr über
die Konferenz >>
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BUND und LINKE in Debatte
Angesichts der Ereignisse in Japan ist
das gemeinsame Bekenntnis zu schnellstmöglichem Verzicht
auf Kernenergie durch BUND und LINKEN um so aktueller.
Auch in den meisten anderen Positionen waren sich die
Disputanten ,
die Landesgeschäftsführerin des BUND, Frau Corinna
Cwielag und die Landtagsabgeordneten, Birgit Schwebs und
Torsten Koplin, an diesem 12. März 2011 sehr nahe. Es
stand das Thema "Wie grün sind die LINKEN?", das
Dutzende Zuhörer in der "Schiefen Ebene" sehr aufmerksam
verfolgten und sich mit ganz konkreten Äußerungen
dazu einbrachten.
Herausgestellt dazu wurde u. a.:
Ökologie und Soziales bilden eine
untrennbare Einheit, und eine globale Sicht auf die
Dinge ist unumgänglich. Aus dieser komplexen Sicht
heraus können beispielsweise auch nur die Entscheidungen
zu den großen Schweine- und Hähnchenmastanlagen gefällt
werden, weshalb deren Einordnung in ein
Raumordnungsverfahren unabdingbar ist. Man sprach sich
gemeinsam für geschlossene Wirtschaftskreisläufe aus und
sieht die Gentechnik in der Landwirtschaft eher
kritisch. Selbst Alleenschutz und sanfter Tourismus
gedeihen nur, wenn Ökolgie und Soziales ins richtige
Verhältnis zueinander gebracht werden.
Rolf Kadgien
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Aktion der LINKEN zum Politischen
Aschermittwoch der CDU
Unter den über 100 Demonstranten der
LINKEN am 9. März 2011 in Demmin gegen die Politik der
Merkel-Regierung, die das Land spaltet, statt es
wirklich voranzubringen, waren am auch 16 GenossInnen
und SympathisantInnen aus Mecklenburg-Strelitz.
Hier ein paar Bilder dazu:
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Rosenkavaliere der LINKEN unterwegs
Einer nun schon langjährigen guten
Tradition folgend, verteilten auch in diesem Jahr wieder
die Rosenkavaliere der LINKEN an Hunderte Frauen -
stellvertretend für alle - Rosen. In Neustrelitz
waren auch der Landtagsabgeordnete
Torsten Koplin und der stellvertretende
Kreisvorsitzende, Thomas Sarzio, unterwegs. Ersterer
unterstützte dann auch die Wesenberger und Mirower
Genossen noch bei ihren Aktionen. Auch in Burg Stargard,
Feldberg und Woldegk wurden Blumengrüße anlässlich des
100. Frauentages übergeben.
Gleichfalls wurde der Tag von den LINKEN
überall genutzt, um die längst fällige Gleichstellung
von Männern und Frauen in unserer Gesellschaft
anzumahnen.
Rolf Kadgien
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Bedingungsloses Grundeinkommen
Zu diesem Thema trafen sich am 16.02.2011 ca. 25
Mitglieder und Sympathisanten der LINKEN im Rahmen einer
Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung im
Neustrelitzer Kunsthaus.
Ein
gewinnbringender, sehr anregender Abend, schon, weil die
3 Gesprächsführer es verstanden, in ihre Argumentation
persönliche Befindlichkeiten der Teilnehmer mit
einfließen zu lassen. Und Befindlichkeiten stehen in
unserer Gesellschaft einem bedingungslosen
Grundeinkommen ja nicht wenige entgegen.
Dennoch, seine Einführung wäre vernünftig.
Schon allein deshalb, weil sie das Prinzip "Teile und
herrsche" durchbräche, es eine neue Solidarität in der
Gesellschaft gäbe: Arbeitslose und Hartz IV- Empfänger
wären nicht mehr so leicht gegen Arbeitende, kleine oder
mittlere Unternehmer oder gar Ausländer auszuspielen.
Endlich wäre mit menschenverachtender, sanktionierter
Zwangsarbeit und Bürokratie in diesem Lande Schluß. Alle
könnten ohne Bittstellung wieder am gesellschaftlichen
Leben teilnehmen.
Und finanzierbar wäre es auch, man muß nur an das
Vermögen der wirklich Reichen in diesem Land.
Rolf Kadgien
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Anti-Castor-Demonstration in Greifswald

Trotz des
von den Medien verbreiteten Eindrucks waren unter den
etwa 1800 Demonstranten am 12.02.2011 in Greifswald auch
viele LINKE und deren Sympathisanten vertreten. Allein
aus Neustrelitz und Umgebung kamen 13 Personen aus
diesem Spektrum, um gemeinsam gegen die
Castor-Transporte - insbesondere nach Lubmin - und für
erneuerbare Energien anstelle der Atomenergie zu
streiten.
Rolf Kadgien
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Sahra Wagenknecht in Neustrelitz
Der
Einladung zur Gesprächsrunde zwischen dem
Landespolitiker Torsten Koplin und der
Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht waren deutlich
über 100 Besucher gefolgt,
darunter sehr viele interessierte Bürger, die nicht
unserer Partei angehören.
Sehr faktenreich erläuterte Sahra, wie Menschen und
Gesellschaft seit der rot-grünen AGENDA
2010 in Bedrängnis geraten sind, die Krisenverursacher
unter Schwarz-Gelb nicht nur nicht zur
Verantwortung gezogen werden, sondern sogar wachsende
Reichtümer anhäufen und genau so weiter spekulieren
dürfen wie vor der Krise. Und das offensichtlich genau
in der Höhe, wie die Verschuldung von Bund, Ländern und
Gemeinden wächst.
Da gerät es zur Farce, wie die Parteien, die für die
Vernichtung von 2 Millionen existenzsichernden
Vollzeitstellen verantwortlich sind und das
menschenverachtende System von Hartz IV und prekärer
Beschäftigung schufen, heute vom Aufschwung sprechen,
sich als Vorkämpfer gegen Armut, ja so-
gar - wie die SPD - für den Mindestlohn gebärden. Und
all das, ohne etwas Grundsätzliches an der
Politik seit der Schröder-Regierung ändern zu wollen.
Sahra Wagenknecht arbeitete klar die Alternativen
heraus: - Weg mit Hartz IV und Ersetzung durch ein
sanktionsfreies bedingungsloses Grundeinkommen, von dem
man leben kann
- 10 € Mindestlohn, Rentenerhöhung und Rente ab 65
- Leiharbeit begrenzen und wenn, dann nur mit gleicher
Entlohnung wie die Stammbelegschaft
- Vermögensabgabe für Millionäre, Börsenumsatz - und
Erbschaftssteuer ...
- Verstaatlichung der Banken und von Großunternehmen, um
über die Mitbestimmung dort eine
Umkehr in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zu
erreichen( Diese Möglichkeiten stehen ja auch
Grundgesetz.)
....
Ohne den Druck der Straße werden aber kaum Veränderungen
möglich sein. Und damit dieser Druck wachsen kann,
dürfen sich nicht Arbeitslose, schlecht und
gut Verdienende, Arbeitende und kleine und mittlere
Unternehmer, Deutsche und Ausländer weiter gegeneinander
ausspielen lassen. Solidarität heißt das Zauberwort.
Rolf Kadgien
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Flugblattaktion
gegen NPD-Kundgebung
Am 29.01.2011 verteilten LINKE und
einzelne Vertreter der Grünen sowie der SPD in
Neustrelitz 200 der untenstehenden Flugblätter, um der
NPD die Chance zu nehmen, das Problem von mißbrauchten
Kindern für ihre menschenverachtenden Ziele zu nutzen.

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Kranzniederlegung am 27.01.2011 in Neustrelitz

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8 Thesen gegen die schwarz-gelbe Gesundheitspolitik
Am
31. Oktober führte DIE LINKE Mecklenburg-Strelitz vor
dem Neustrelitzer Rathaus eine Aktion im Rahmen unserer
Gesundheitskampagne durch. Dabei wurden durch Thomas
Sarzio und Torsten Koplin 8 Thesen gegen die
schwarz-gelbe Gesundheitspolitik verkündet und
gleichzeitig Alternativen der LINKEN aufgezeigt.
Symbolisch liessen wir diese Thesen mit gut 20
Luftballons in den Himmel aufsteigen und verteilten sie
tausendfach in den acht, vom Marktplatz ausgehenden,
Strassen. Gleichzeitig bestand die Möglichkeit, gegen
die Kopfpauschale zu unterschreiben.

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Sportfest Kiefernheide Oktober 2010



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Großdemonstration am 12.06.10 in
Berlin



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Maikundgebung in Neustrelitz
Inzwischen
schon zu einer guten Tradition geworden: DIE LINKE.
Mecklenburg-Strelitz lud wieder zur Kundgebung am 1. Mai
auf den Neustrelitzer Marktplatz ein. Und deutlich über
100 Bürger waren unserer Einladung
gefolgt. Sie nutzten die Gelegenheit, den Protest vor
allem dagegen öffentlich zu machen, alle menschlichen
Beziehungen in diesem Lande der baren Zahlung zu
unterwerfen, immer mehr Bürger in erniedrigende und
prekäre Lebens- und Arbeitsverhältnisse zu zwingen sowie
soziale und kulturelle Leistungen abzubauen. Dass es
dazu Alternativen gibt, machten die Redner sehr
deutlich.
Es sprachen:
- Andreas Schmidt(Gewerkschaft Transnet)
- Torsten Koplin(Mitglied des Landtages
und
Kreisvorsitzender der LINKEN.
Mecklenburgische
Seenplatte)
-
Thomas Sarzio (Stadtausschuss für Bildung
und Soziales).
  
Als Überraschungsgäste konnten im Rahmen
der kabarettistischen Nummer „RTL- LIVE: Deutschland
sucht den Superpolitiker“ als Überraschungsgäste
die Vertreter von CDU(alias Thomas Sarzio), FDP(alias
Jan Bischoff) und SPD(alias Waltraud Bauer) begrüßt
werden. Im Ergebnis der Wahl wollte sie aber keiner so
recht.
Für Bühne, Moderation und Musik hatte
Lutz Friedel( Kreistagsmitglied) gesorgt. Der
Demokratische Frauenbund e. V. erfreute uns mit guter
Kaffee- und Kuchenversorgung. Sogar der Eiswagen kam.
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Seebestattung des Bombodroms in Mirow
Genossen und Sympathisanten der heutigen
LINKEN. Mecklenburg-Strelitz waren von Anfang an dabei,
als es galt, dafür auf die Straße zu gehen, das
Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide zu
verhindern. Unsere
Genossen waren auch die ersten, die entsprechende
Anträge in den Kreistag einbrachten. Diese 17 oder 18
Jahre waren ein sehr langer Weg. Nicht gerade wenige
unserer Genossen hatten an zumindest 50 – 60
Demon-strationen teilgenommen. In unserem Gebietsverband
sind Orte wie Schweinrich, Fretzdorf, Gadow, Wittstock
oder Kyritz also längst geläufig. Auch in Rheinsberg,
Neuruppin, Stechlin, Fürstenberg … und später immer
wieder Mirow waren wir dabei.
Und da war es uns natürlich auch ein
Bedürfnis, an der gut in Szene gesetzten Seebestattung
mit weit mehr als einem Dutzend Mitstreitern
teilzunehmen. Ja, es war für alle ein Tag der Freude.
Für die LINKE durften das dort ja auch Dr. Kirsten
Tackmann und Torsten Koplin zum Ausdruck bringen. Von
Prof. Methling wurde ein Grußwort übermittelt.
Es geht eben doch. Wo beharrlich und
breit eine Sache angegangen wird, kann sich Bürgerwille
trotz mächtiger Widerstände durchsetzen. Nutzen wir
diese Erfahrungen für unseren Kampf gegen HARTZ IV,
prekäre Beschäftigung, Kultur- und Sozialabbau!
Rolf Kadgien
 
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Osteraktion der LINKEN in Neustrelitz am
01.04.10
Viele
Neustrelitzer werden schmunzelnd auf den Kalender
geblickt haben. Haben sich gefragt, soll das etwa ein
Aprilscherz sein? Dabei war der hohe Besuch bereits
mehrmals vorher in den Medien angekündigt worden? Der
Landesminister, Dr. Schönfärber alias Jan Bischoff gibt
sich die Ehre der alterwürdigen Residenzstadt einen
Besuch abzustatten. Bei wunderbarem Sonnenschein wollte
er in seinem Osterspaziergang alles mit Farben beleben,
denn an Blumen fehlt es dem Revier.
Umso Goldener herausgeputzt stolzierte er
durch die Strassen der Stadt.
Zu seinem Unmut begleitet von Torsten
Koplin, MdL und Thomas Sarzio. Die den feierlichen
Anlass nutzten um in ihrer Osterbotschaft auf die
Probleme und Missstände aufmerksam zu machen, die schon
seit langem einer Lösung harren. Nämlich auch den
Neustrelitzern ein menschenwürdiges Leben zu
ermöglichen, die noch auf der Schattenseite vegetieren
müssen. Indem Hartz 4 auf 500,00 € angehoben wird,
endlich der Mindestlohn von 10,00 € Gesetz wird, die
Geißel Zeitarbeit boykottiert wird. Für lebenswerte
Verhältnisse in einem sterbenden Landstrich. Damit
Mecklenburg Strelitz nicht weiter zum
Landesversuchslabor für auf Dauer konservierte Armut
verkommt.
Denn sie sind selber auferstanden! Rolf
Kadgien mahnte darum schon einmal vorsorglich das
Bummelpublikum zur Teilnahme an einer kraftvollen 1. Mai
Demonstration an. Weil nur, wer sich bewegt, kann etwas
bewegen. Dabei wird es viele Überraschungen geben. Ab
11.00 Uhr auf dem Marktplatz steigt der vielleicht erste
Wettbewerb von DSDSP- Deutschland sucht den
Superpolitiker. Es winken bei Teilnahme ganz reizvolle
Preise. Obwohl noch ein Geheimtipp, stehen die
Kandidaten bereits Schlange. Denn eine große Anzahl von
Sponsoren aus Industrie, Bankunwesen und Wirtschaft hat
bereits sein Interesse signalisiert.
Jan
Bischoff
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Aktion aus Anlass des Valentinstages am 10.02.10 in
Neustrelitz und Feldberg
Am
10.02.10 war es einmal wieder soweit. Die LINKE
Mecklenburg – Strelitz hatte sich etwas Besonderes
einfallen lassen. Dabei luden die bitterkalten
Temperaturen von – 14°C eher nicht zum gemütlichen
Flanieren ein. Jedoch davon wollte sich Jan Bischoff,
diesmal aus aktuellem Anlass verkleidet als
Regierungssprecher Casanova, nicht von seiner
politischen Aussage abbringen lassen. So konnten die
Bürger in der Strelitzer Straße in Neustrelitz, aber
auch im Zentrum von Feldberg miterleben, wie er mit den
Worten „Ich liebe Euch doch alle! Alle Kommunen!“ die
verlogene Haltung der Landesregierung aufs Korn nahm.
Ist das Land doch dabei, mit seiner starren Haltung
dafür zu sorgen, dass immer mehr Kommunen
finanztechnisch die Kraft zum Handeln ausgeht.
Führen
die einschneidenden Sparmaßnahmen doch mancherorts zum
kommunalen Herzinfarkt. Darum riefen stellvertretend für
die Vernunft, auch Torsten Koplin, Thomas Sarzio und
Rolf Kadgien zum Widerstand auf, indem sie Casanova mit
seiner Heuchelei vor aller Augen bloßstellten und lieber
den Bürgern und Passanten „ihr“ Herz für ihre Kommune
oder Stadt schenkten. Natürlich verbunden mit einem
Forderungskatalog, wie aus Sicht der LINKEN gerecht
gehandelt werden könnte.
Jan Bischoff
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Landesschneemann
–Aktionstag bei den LINKEN Neustrelitz
Am
19.12.09 war es einmal wieder soweit. Aktionstag bei den
LINKEN Neustrelitz! Rolf Kadgien, Thomas Sarzio,
Sebastian Ramin und Jan Bischoff hatten sich einmal
wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Es ging
ihnen darum, die Bürger von Neustrelitz darauf
aufmerksam zu machen, was in Folge der „Steuergeschenke“
der Bundesregierung und der FAG- Kürzungen auf jeden
einzelnen noch zukommen wird. Um auch einprägsam für die
Bürger zu veranschaulichen, welches Gesicht die soziale
Kälte der Landesregierung hat, fühlte Jan sich
autorisiert, in die Rolle des Landesschneemannes zu
schlüpfen. Rolf sorgte mit seinen Flugblättern für
Aufklärung, indem er auf die „Weihnachtsgeschenke“ der
Landesregierung aufmerksam machte. Eben auf
bevorstehende Kürzungen in den Bereichen Kultur, Sport,
Soziales und Jugendarbeit. Aber auch auf höhere Abgaben
und Gebühren für die Neustrelitzer Bürger. Oder darauf,
dass Zukunftsinvestitionen, wie die Realisierung des
Kulturhistorischen Zentrums im Herzen der Stadt, wohl
angesichts des bevorstehenden „Streichkonzertes“ im
Stadthaushalt fraglich werden. Darum konnte jeder Bürger
den Flugblättern Namen und Adresse der Neustrelitzer
Landtagsabgeordneten Vincent Kokert (CDU) und Dr.
Michael Körner (SPD) entnehmen, um diese zu befragen.
Jene nämlich, die daheim so gerne ihren lokalen Einsatz
für Neustrelitz über die Presse verbreiten, um dann in
Schwerin im Landtag bei Abstimmungen den Finger gegen
die Zukunft der Stadt zu erheben. Thomas sorgte mit
seiner Idee für allgemeine Erheiterung. Er verteilte
nämlich seine selbst geschriebene Adaption des
Weihnachtsklassikers „Oh, Tannenbaum“. Das Resultat
seiner Dichtkunst, eine spritzige, kleine Politsatire,
die von den vorbeischlendernden Passanten in der
Innenstadt gerne entgegengenommen wurde. Sebastian
verteilte, nun schon zum zweiten Mal, aus Protest gegen
die Unfähigkeit der Landesregierung kostenloses
Schulobst aus regionalem Anbau. Viele Bürger und
Bürgerinnen nahmen sich trotz der zweistelligen
Minustemperaturen die Zeit, um mit den Vieren ins
Gespräch zu kommen. Einige, um sich endlich einmal Luft
zu machen, über das, was im Land unter Schwarz - Rosa so
geschieht. Andere, weil sie die Aktion einfach für eine
gute Idee hielten.
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