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Peene-Blick
Informationsblatt
– DIE LINKE. KV Mecklenburger Seenplatte
Region
Landkreis Demmin
September 2008
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Nach
den Wahlen ist vor den Wahlen…
ein
blöder Spruch - zugegeben, aber wahr. 2009 ist wieder
eins dieser Superwahljahre: Europa- und Kommunalwahlen
im Juni und Bundestagswahlen im September. Mit den
Wahlerfolgen 2008 im Rücken können und müssen wir
hoch motiviert in diese Wahlkämpfe gehen. Für die
Partei DIE LINKE in Mecklenburg-Vorpommern sind diese
Wahlen die ersten, bei denen wir als Partei den Beweis
antreten müssen, ob wir für Wählerinnen und Wähler
glaubwürdig, attraktiv, alternativ und damit wählbar
sind. Eine zusätzliche Herausforderung also. Um
erfolgreich zu sein, brauchen wir überzeugende
Kandidatinnen und Kandidaten ebenso wie klare
Programme. Die Kandidatenfrage wird vor allem bei den
Kommunalwahlen ein entscheidender Punkt. Es reicht
nicht, Vorständen oder Fraktionen die Suche zu
überlassen. Jede und Jeder sollte sich fragen, ob sie
oder er bereit sind selbst zu kandidieren. Jede und
Jeder ist aufgefordert geeignete Frauen und Männer
anzusprechen, um sie zur Kandidatur auf unseren
offenen Listen zu gewinnen. Starke Fraktionen
bedürfen zuerst starker Kandidatenlisten. Mit dem
Entwurf der "Kommunalpolitischen Leitlinien"
stellt der Landesvorstand dem Landesparteitag am
25.Oktober das Gerüst für unsere
Kommunalwahlprogramme zur Abstimmung. Vor Ort sind
diese Leitlinien mit konkreten, spezifischen Aussagen
zu untersetzen. Auch hier gilt: erfolgreich kommunal
geht nur sozial! Schließlich werden uns auch die
Erarbeitung und Diskussion der Wahlprogramme für die
Europa- und Bundestagswahlen fordern. Im Vordergrund
sollte dabei nicht die Frage stehen, was der Partei am
besten nützt. Im Mittelpunkt sollte stehen, was für
die Verbesserung der Lebenssituation der Menschen hier
und heute, für den Erhalt einer lebenswerten und
sozial gerechten Gesellschaft zu tun ist. Auch
Rückblicke, Hinterfragen der eigenen Verantwortung
für Gelungenes und Fehlerhaftes ist dabei notwendig.
Schubladendenken oder Mitstreiter als
Gänsefüßchen-Demokraten (s. diese Ausgabe) zu
titulieren ist dabei wenig hilfreich. Ich bin gern
bereit, mich auf einer sachlichen Ebene weiter diesen
Diskussionen zu stellen. Und weil es mir um notwendige
Veränderungen des Hier und Heute und um gute
Wahlergebnisse für DIE LINKE geht, werde ich mich -
das Euer Vertrauen vorausgesetzt - wieder zur Wahl
stellen: im Juni zur Kreistagswahl und im September
zur Bundestagswahl. Ich hoffe dabei auf hoch
motivierte Kandidatinnen und Kandidaten und
Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer an meiner Seite.
Ach ja: Nach der Wahl ist vor der Wahl - bis zur
Landtagswahl 2011 ist es dann nicht mehr weit…
Euer
Peter Ritter
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Regionalversammlung
in Teetzleben - eine Nachlese
Beschluss
der Regionalversammlung am 13. September 2008:
Bürgernahe Verwaltung schaffen!
DIE
LINKE im Landkreis Demmin erneuert ihre Auffassung,
dass eine Verwaltungsmodernisierung nur in der Einheit
von Funktional- und Kreisgebietsreform erfolgreich
sein kann. Eine bürgernahe Dienstleistungsverwaltung,
Stärkung des kommunalen Ehrenamtes einschließlich
neuer Zuständigkeiten, Abbau von
Mehrfachverantwortlichkeiten, Stärkung der
Finanzkraft der kommunalen Ebene müssen Ziele dieser
Reform sein. Die jetzt vom Innenminister zur
Diskussion gestellten Vorschläge erfüllen diese
Erwartungen nicht. Bei den Plänen des Innenministers
handelt es sich um eine isolierte Kreisgebietsreform,
Schritte für eine Funktionalreform sind nicht einmal
im Ansatz zu erkennen. Die Abgeordneten der LINKE auf
Kommunal- und Landesebene werden daher aufgefordert,
bei allen Debatten zur Verwaltungsmodernisierung auf
diese Missstände hinzuweisen und Veränderungen
einzufordern. DIE LINKE im Landkreis Demmin
bekräftigt ebenso ihre Haltung, dass der Landkreis
Demmin im Falle einer Kreisgebietsreform nur als
Ganzes in einer neuen Struktur aufgehen soll.
Landsmannschaftliche Argumente werden aus Sicht der
Betroffenen zwar respektiert, als einziges Kriterium
für die Entscheidungsfindung jedoch als nicht
hinreichend angesehen. In den letzten Jahren
gewachsene wirtschaftliche, soziale, kulturelle,
infrastrukturelle und bildungspolitische
Verflechtungen sind daher als höherrangig zu
betrachten. Diese Kriterien decken sich mit den
Beschlüssen des Demminer Kreistages und sind deshalb
Grundlage für das Agieren der Kreistagsfraktion und
der Kreisverwaltung. Ausgehend von diesen Prämissen
steht DIE LINKE im Landkreis Demmin einer Fusion mit
dem Müritz-Kreis offen und kritisch gegenüber. Die
Bildung eines Landkreises "Mecklenburgische
Seenplatte" - bestehend aus den heutigen
Landkreisen Demmin, Mecklenburg-Strelitz, Müritz und
der Stadt Neubrandenburg - ist zukunftsfähig. Keine
Zustimmung finden Überlegungen zur Beibehaltung der
Kreisfreiheit der Stadt Neubrandenburg einschließlich
der Eingemeindung auch von Kommunen aus dem Landkreis
Demmin. Eine Schwächung des ländlichen Raumes darf
nicht Ergebnis der Reform sein. Ein zeitweiser
Einwohnerzuwachs und damit kurzfristig erhöhte
finanzieller Spielraum führt nicht zur dauerhaften
Erhöhung der Leistungsfähigkeit einer kreisfreien
Stadt Neubrandenburg. Da auch DIE LINKE in
Neubrandenburg Überlegungen zum Erhalt der
Kreisfreiheit der Stadt teilt, werden die Mitglieder
des Kreisvorstandes aus der Region Demmin
aufgefordert, diese Probleme im Zusammenhang mit der
Kreisgebietsreform im Kreisvorstand zeitnah zu
thematisieren.
Dieser
Beschluss wird dem Kreisparteitag zur Kenntnis
gegeben.
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Als Delegierte für den 2. Kreisparteitag des
Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte wurden in
geheimer Wahl gewählt:
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Eva
Endlich
Bärbel
Feger
Kornelia
Gillert
Eva
Hoff
Christel
Kirsch
Ingrid
Kißmann
Angelika
Kletzig
Kerstin
Lenz
Karin
Mandelkow
Dr.
Kerstin Mahnke
Waltraud
Prostka
Christine
Richter
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Altentreptow
Malchin
Malchin
Altentreptow
Demmin
Stavenhagen
Stavenhagen
Demmin-Randow
Loitz
Malchin
Röckwitz
Demmin |
Jeannine
Rösler
Peter
Beil
Bernd
Gatomski
Siegfried
Konieczny
Alfred
Kuckuk
Fridolin
Krämer
Kurt
Krüger
Klaus
Rabe
Klaus-Peter
Rieck
Werner
Röpke
Eckhardt
Tabbert
Karl
Weis
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Tutow
Neukalen
Altentreptow
Demmin
Altentreptow
Demmin
Neubrandenburg
Loitz
Loitz
Stavenhagen
Demmin
Stavenhagen |
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Als
Ersatzdelegierte wurden gewählt:
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Ilse
Hauck
Christine
Stein |
Dr.
F. Wachsmuth |
Wolfgang
Barkow
Dietmar
Daege |
Helmut
Haug
Eric
Rosenkranz |
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Post
aus Demmin
Zu
Diskussionsbedarf im ND
vom 30.08.08 (Autorin B. Borchardt, MdL)
Auch
ich war sehr erstaunt darüber, dass Genosse Helmut
Holter dem "Stern" ein Interview gibt, wenn
er doch für seine Fälschungen bekannt ist. Nun bin
ich nur ein einfaches Mitglied der Partei DIE LINKE,
aber muss denn ein ehemaliger Arbeitsminister des
Landes M-V, ehemaliger Landesvorsitzender der PDS und
seit vielen Jahren Abgeordneter im Landtag mit solchem
"Blatt" sprechen, wenn er das weiß? Ging es
dem Genossen Holter darum, einmal wieder in den Medien
zu sein? Wollte sich der o. g. Genosse schon mal bei
Erwin Sellering (einem Mann, der in zynischer Weise
zuerst die Agenda 2010 mit beschließt und dann
Kinder- und Altersarmut beklagt,) anbiedern, um in der
nächsten Regierung mitwirken zu können? Natürlich
erscheint die Richtigstellung im ND nicht in der
Regionalzeitung "Nordkurier", sondern die
Aussagen über die DDR mit dem Höhepunkt der
Behauptung, dass es Terror, Tod und Repression gegeben
habe. Wie schön, denkt der geneigte
Linksparteiwähler, nun also schütten auch die Kübel
voll Schmutz auf das seit 18 Jahren untergegangene
Land. Ehrlich gesagt, ich möchte gerne wissen, wie
der Terror in der DDR aussah. Sicher kann mir der
Genosse Holter darauf eine Antwort geben. Und auch
darauf, was er damals ganz konkret, immerhin Bürger
der DDR und u. a. Student in Moskau, gegen
Repressionen und Terror unternommen hat.
Wundern kann ich mich eigentlich nicht mehr über die
Aussagen führender Genossen in M-V. Da weist denn
unser Landesvorsitzender Peter Ritter mal schnell
Margot Honecker zurecht. Sie hätte sich nicht zur
deutschen Politik und zum jetzigen Bildungssystem zu
äußern, denn im Bildungssystem der DDR wären auch
Fehler gemacht worden. Na, so was aber auch. Über
diese Zurechtweisung war ich "baff".
Gewillt, von den lupenreinen Demokraten in unserem
Landesvorstand zu lernen, erfahre ich nun, dass sich
Frau Honecker nicht zu deutscher Politik äußern
sollte. Das hat Peter Ritter zu bestimmen? Ein
"Demokrat" verbietet einer alten Frau das
Wort. Ist sie eine Verbrecherin, eine Mörderin, ist
sie wie Pinochet oder Suharto? Nein, sie hat
Jahrzehnte ein Bildungssystem geleitet, das eines der
besten der Welt war. 26 Jahre lang habe ich es als
Unterstufenlehrerin, Diplomlehrerin für Deutsche
Sprache und Literatur und Staatsbürgerkunde
mitgestaltet. Ich weiß also, wo von ich rede. Da
übernehmen die skandinavischen Länder wichtige
Prämissen dieses Bildungssystems, z. B. kein
Bildungsprivileg, hohe Allgemeinbildung, Einheit von
Bildung und Erziehung, gemeinsames Lernen bis zum 14.
bzw. 16. Lebensjahr, Förderung begabter Schüler in
Spezialschulen, Unterricht in der Produktion. Da
bedankt sich Nikaraguas Präsident bei dieser Frau
für die Hilfe aus der DDR, aber Peter Ritter
verbietet ihr den Mund. Mit welchem Recht? Keine
Frage, im Bildungssystem der DDR wurden Fehler
gemacht. Ich denke nur an die Daseinsberechtigung des
Faches Staatsbürgerkunde. Natürlich hat daran Frau
Honecker großen Anteil, aber ich und viele andere
Lehrer doch auch, genauso wie wir als ehemalige
SED-Mitglieder Schuld sind, dass die DDR untergegangen
ist. Und zum Schluss: Ich schäme mich noch heute
dafür, dass man mit dem Ehepaar Honecker so würdelos
umgegangen ist und wir zugesehen haben, wie Jelzin und
Gorbatschow sie in die Arme der Justiz der Sieger
getrieben haben. Ein Glück, dass Frau Honecker in
Chile ruhig leben kann, und - es ist ihr gutes Recht,
sich zum Bildungssystem in der kapitalistischen BRD zu
äußern.
Ingrid Glow, Hopfenfeld 0, 17109 Demmin
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Post
aus Berlin
Ich
habe zur Verabschiedung
aus
dem Arbeitsverhältnis bei Peter Ritter und damit zum
Beginn meines neuen Lebensabschnittes eine Reihe Bücher
geschenkt bekommen. Eines dieser Bücher hat den Titel
Grüß den Brecht.
Hartmut
Reiber gab im Eulenspiegel Verlag ein Buch über das
Leben der Margarete Steffin (1908 – 1941) heraus,
Brechts Geliebte und Mitarbeiterin in der Zeit des
Exils. Sie steht in einer ganzen Reihe von Werken als
Mitautorin. Über Brechts Frauen wollte ich immer
schon mehr lesen. Also: Genau das Richtige für den
Berliner Balkon! Es wurde für mich aber vielmehr ein
Geschichtsbuch über die Irrungen, Wirrnisse und das
Suchen nach Positionen in der Berliner
Arbeiterbewegung im damaligen
Berlin – erlebt am Beispiel dieser Frau. Und:
Man geht mit ihr den Weg der Erkenntnis über
Repression und vielfachen Tod deutscher und anderer
Emigranten in der damaligen Sowjetunion…
Gertrud
Howe
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Achtung!
Vormerken!
Eintragen!
Konferenz
Kultur - Demokratie - Gerechtigkeit
27.
September 2008 - 10.00 - 17.-00 Uhr
Neustrelitz - Kunsthaus - Schlossstr. 6
u.a.
Podiumsdiskussion um 15.30 Uhr
einer der Gesprächspartner: Kurt Wachsmuth
an 17.00 Uhr in der Orangerie
Kabarettprogramm mit Gisela Oechelhäuser
Fest
der Linken
12.
Oktober - 14.30 Uhr - Penzlin -
Neue Burg
Kultur
- politische Gespräche - Kaffee/Kuchen
Kennen
lernen im neuen, großen Kreisverband
09.
Oktober, 19.00 Uhr - Malchin,
Wahlkreisbüro MdL Peter Ritter
Orts-Mitglieder-Versammlung
Zur Neuwahl des Basisgruppenvorstandes
30.09.
- Vorstandssitzung in Demmin
07.10. - Vorstandssitzung in Loitz
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In
eigener Sache!
Ich
möchte hiermit die Aufmerksamkeit auf ein besonderes
Theaterstück lenken. Es findet zum Abschluss der
Landtour der Linksfraktion im Landtag
Mecklenburg-Vorpommern im Theater Neubrandenburg
statt.
Der
Titel „Mein
Kampf“ hat mich neugierig gemacht.
Es
ist eine Farce
von George Tabori.
Anschließend
findet eine Diskussion mit den Schauspielern statt.
Termin:
2. Oktober 2008 Beginn: 19.30 Uhr
Preis:
13,00 €
Da
ich in der Woche vom 22. 09. bis 24.09. zur
Wahlkampfhilfe in Bayern bin, ist das Büro nicht
besetzt. Wer also Karten haben möchte, muss sie
selbst bestellen.
Möglich
unter der Telefonnummer 01805 - 4470
Ein
großes Dankeschön möchte ich Karin Hess und ihrer
Mannschaft in Groß Teetzleben für die
Super-Vorbereitung der Regionalversammlung sagen. Es
ist immer eine Überraschung, was sie Neues in und um
ihr Bürgerhaus geschaffen hat.
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Danke!!!
Die
Bitte der indischen Gäste hat eine große Resonanz
ausgelöst!
Nicht
nur, dass viele ihren Kleiderschrank durchgesehen
haben, Pullover, Strickjacken und auch Kindersachen im
Wahlkreisbüro abgeliefert haben. Auch Geldspenden
sind für den Transport schon in den beiden Büros
eingegangen.
Zur
Regionalkonferenz spendeten die Genossen 30,00 €.
Konnis
Frage ist aber: Warum hat niemand den Himbeerlikör
oder die Geleegläser (von ihr selbst hergestellt und
100 Prozent Öko) mitgenommen? Das war eigentlich das
„Danke-schön“ für die Spende...
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