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Strukturen
stärken und entwickeln
– Niedergang
verhindern
Den
Landkreis als Ganzes erhalten
Die
von der Landespolitik für 2011 anvisierte
Kreisgebietsreform, macht eine Aufteilung des jetzigen
Kreisgebietes wahrscheinlich. Das aber wäre die
Besiegelung des strukturellen Niederganges der Region.
Allein
der Kreissitzverlust kostet der Region mehrere hundert
Arbeitsplätze und die damit verbundene Kaufkraft. Das
Aufteilen des jetzigen Kreisgebietes würde das kurz-
bzw. mittelfristige Aus für viele weitere Arbeitsplätze
in vielen anderen Unternehmen und Institutionen nach
sich ziehen.
Wenn
aber die rund 85.000 Einwohner in einem
Teilverwaltungsgebiet eines dann neuen größeren
Landkreises zusammenbleiben, dann brauchen sie auch in
Zukunft ein Krankenhaus, einen Nahverkehrsbetrieb,
Gymnasien, ein Amtsgericht, mehrere
Entsorgungsunternehmen und eine Anzahl weiterer
Institutionen.
Auch
als Mitglied im Regionalen Planungsverband sind mir
die absehbaren, negativen strukturpolitischen Folgen
einer Zerstückelung unseres Landkreises bekannt.Ich
werde mich deshalb konsequent für den Zusammenhalt
des Kreisgebietes engagieren.
Kommunales
Eigentum bewahren
Als
Landrat werde ich meinen Kampf gegen die Absichten zur
Privatisierung kommunalen Eigentums engagiert weiterführen.
Unser Krankenhaus und unser Nahverkehrsbetrieb müssen
in kommunaler Hand bleiben.
Neue
Chancen nutzen
Unsere
Region hat Chancen auf wirtschaftliche Entwicklung.
Warum
sollten wir z.B. den landespolitisch propagierten
Slogan vom „Gesundheitsland M-V“ nicht aufnehmen
und für uns „produktiv“ umsetzen? Die
Gesellschaft altert dramatisch. Der Bedarf an
Wohnstiften, Altersruhesitzen oder Seniorenresidenzen
wächst nach Auskunft der Fachleute. Warum sollten wir
hier nicht unsere landschaftlich herrliche Region als
Standort offensiv anbieten, bevor uns andere wieder
zuvorkommen. Derartige Einrichtungen bringen Kaufkraft
in die Region, schaffen insbesondere Arbeitsplätze für
jüngere Leute und verbessern deren Chancen hier zu
bleiben.
Ich
will mich für derartige Projekte aktiv einsetzen.
Den
ländlichen Raum stärken
Weitere
Schulschließungen dürfen nicht zugelassen werden.
Die
besonders auf dem Lande aktiven Vereine und Verbände,
die Feuerwehren und Jugendinitiativen brauchen unsere
besondere Unterstützung.
Die
Landwirtschaft gehört in unsere Dörfer.
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