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Kluges,
kulturvolles und lebendiges Neubrandenburg
Gemeinsam mit den Elternvertretern, Lehrern und Schülern muss
die Stadt ihre Verantwortung für die humanitäre und
demokratische Erziehung wahrnehmen. Das erfordert ihre
Mitwirkung über Schülervertretungen, ein Kinder- und
Jugendparlament und den Einsatz befähigter
Schulsozialarbeiter. Wir sehen bei den Vertretern
demokratischer Parteien eine besondere Verantwortung dafür,
jeder verfassungsfeindlichen Erscheinung, insbesondere von
Rechtsextremismus, aktiv entgegenzutreten, dabei ist die
politische und soziale Arbeit der Demokratiezentren,
insbesondere die des Alternativen Jugendzentrums und
anderer Jugendzentren wie dem JUZ Zebra und JUZ
Tabulos zu würdigen und weiterhin zu unterstützen.
Schulen sollten in Neubrandenburg alle Möglichkeiten der
praktischen Verbindung zu Betrieben nutzen, um eine
Berufsausbildung der Jugendlichen in der Stadt zu fördern.
Es gilt, die weitere Abwanderung von Jugendlichen aus der
Stadt zu verhindern.
Schulen sind in der unterrichtsfreien Zeit für die Tätigkeit
von Organisationen und Verbänden für die Arbeit mit Schülern
kostenlos zu öffnen. Die Stadt muss weiterhin für ausreichende
Sportstätten in guter Qualität sorgen. Dabei ist neben dem
Kinder- und Jugendsport entsprechend der demografischen
Entwicklung der Bevölkerung auch dem Seniorensport erhöhte
Aufmerksamkeit zu schenken. Dafür sind Räume kostengünstig
bereit zu stellen, haupt- und ehrenamtliche Tätigkeit zu
fördern.
Wir wollen mit unseren Partnerstädten noch besser zusammen
arbeiten.
Das vielfältige Kulturangebot der Stadt ist zu erhalten. Das
schließt die Unterstützung der überregionalen Aktivitäten der
dokumentART, des Literaturzentrums, des Jazzfrühlings, der
Kunstsammlung und des Regionalmuseums ein. Ebenso gilt unsere
Aufmerksamkeit der Förderung der Volkshochschule, des
Musikschulverbandes „Kon.Centus“, der Soziokultur sowie den
künstlerischen Initiativen der Bevölkerung. Der Vertrag zur
Finanzierung der Theater- und Orchester GmbH ist bis 2019 zu
verlängern, wobei die Zuführung von Landesmitteln den
steigenden Kosten anzupassen ist. Die Anteile der anderen
Gesellschafter sind proportional den Neubrandenburger
Beiträgen anzugleichen.
Die Zeugnisse der wechselvollen Geschichte der Stadt und ihre
Denkmäler, wozu auch das Karl-Marx-Denkmal gehört, die
historischen Bauten, insbesondere das ehemalige Kloster,
wollen wir erhalten und für eine angemessene Repräsentation
der Stadt nutzen. Die Gedenkstätten und -orte der jüngsten
deutschen Geschichte sollen ein wahrheitsgetreues Abbild der
Geschehnisse darstellen, wobei alle Opfergruppen ausgewogen zu
würdigen sind. Wichtig ist uns die Kämpfer gegen Faschismus
und Krieg zu würdigen.
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