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Peter Lundershausen
Alter: 65 Jahre (Jahrgang 1944)
verheiratet seit 1966, 1 verh. Sohn
Ich hatte mich entschieden, für eine dritte Wahlperiode zu kandidieren,
weil man nur etwas erreichen kann, wenn man auch mitreden darf. Es
genügt nicht, im stillen Kämmerlein auf alles zu schimpfen, sondern ich
will etwas zur Veränderung beitragen. Mein Standpunkt dabei ist: man
muss selbst bereit sein etwas zu tun, wenn man etwas verbessern will.
Ich setze mich dafür ein, dass
1. die Arbeit der Verwaltung mehr Transparenz und Öffentlichkeit erhält.
Dazu ist es erforderlich, die Vorgänge stärker als bisher zu
hinterfragen, ob sie auch den Interessen unserer Bürger dienen. Eine
Verschleierung von Fakten, unsinnige Geldausgaben für Prestigeobjekte
und auch nur teilweise, bzw. unvollständige Antworten auf gestellte
Fragen können und dürfen mich nicht befriedigen.
2. möchte ich mich einbringen, wenn es gilt soziale Probleme, ob im im
Gesundheitswesen, in der Jugendpolitik oder in der Seniorentätigkeit, zu
lösen. Es kann nicht sein, dass die einen immer mehr Kapital bei sich
anhäufen, während für andere kaum das nötige Geld zum Leben zur
Verfügung steht. Insbesondere auch unter dem Gesichtpunkt einer immer
größer werdenden Kinderarmut gilt es, neue Wege zu finden und zu
beschreiten Die anstehende Kreisgebietsreform zu begleiten und dabei das
in Neubrandenburg Geschaffene zu erhalten, sollte zur Pflicht eines
jeden werden. Dabei ist mein Standpunkt, dass eine Kreisgebietsreform
nicht ohne eine Funktionalreform einhergehen kann. Aber ein halbherziger
Vorschlag, wie er jetzt durch den OB eingebracht wurde, ist sicherlich
noch nicht ausgereift, als dass man darüber ernsthaft diskutieren kann.
Dafür gibt es noch zu viele offene Fragen.
3. liegt mein Augenmerk auf dem Gebiet der Umweltpolitik. Hier sind es
insbesondere zwei Bereiche, für die ich mich stark machen möchte. Das
ist zum einem der Schutz unserer Bäume. Die unkontrollierte Abholzerei
muss ein Ende haben. Dabei darf der Umweltausschuss nicht als
Alibifunktion gelten. Sollte einmal eine Fällung unumgänglich sein, so
werde ich, wie bereits in der vergangenen Zeit die Neuanpflanzung genau
verfolgen und mich dafür einsetzen, das insbesondere die Stadt ihrer
Pflichten nachkommt. Und ein zweites Problem im Umweltbereich muss
stärker in verwaltungsgemäßes Handeln umgesetzt werden. Das ist die
Verschmutzung unserer Stadt durch Hundekot. Hier sind unbedingt neue
Wege zu finden. Die Verschmutzung von Wiesen, Wegen, Spielplätzen, am
Oberbach und den Wallanlagen muss ein konsequentes Verwaltungshandeln
nach sich ziehen.
Das sind drei Hauptschwerpunkte, für die ich mich vordergründig
einsetze. Das heißt aber nicht, das die anderen anfallenden Probleme
dabei zu kurz kommen werden.
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