|
Eines
der Versprechen der Partei „Die Linke“ an die Bürger der Stadt,
im Rahmen der Kommunalwahl im Juni 2009 war es, nach der
Konstitution der Fraktion, Bürgersprechstunden, öffentliche
Fraktionssitzungen, aber auch einen öffentlichen Stand auf dem
Marktplatz anzubieten, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben,
sich über unsere Arbeit innerhalb der Fraktion „Die Linke“,
unsere Tätigkeiten in der Stadtvertretung, oder einfach nur über
Sorgen, Nöte, aber auch Anregungen zu informieren, bzw. zu
geben.
Und, tatsächlich folgten auch viele
Bürger dem süßen Geruch der Plätzchen und des Glühweins am Stand
der „Linken“ um ins Gespräch zu kommen.
Informationsmaterial, wie die
„Klar“, das „Offene Blatt mit Rathausreport“, das Infoblatt der
Bundestagsfraktion der LINKEN fanden zahlreiche Abnehmer.
Einige ließen ihren Sorgen um die
Stadt Neubrandenburg freien Lauf, andere stellten gezielte
Fragen, wieder andere „wunderten“ sich, dass doch gar keine
Wahlen seien und warum wir denn jetzt hier stehen würden. Die
anwesenden Ratsfrauen, Ratsherren und sachkundigen Einwohner
stellten sich den Menschen und erklärten, dass dies eine
ständige Einrichtung für die Bürger unserer Stadt sein solle.
„Endlich mal jemand der nicht nur
vor den Wahlen hier steht um Stimmen zu bekommen, sondern Frage
und Antwort steht“ sagte mir ein Bürger. Andere pflichteten ihm
durch Nicken bei.
„Was wollt Ihr damit erreichen“?
fragte eine Dame. Die GenossInnen reagierten schnell und ließen
verlauten, dass man interessierten Bürgern Informationen
vermitteln wolle, die man der bürgerlich geprägten Presse und
anderen Medien nicht entnehmen kann. Außerdem wäre Transparenz
unserer Tätigkeit doch ein wichtiges Credo in einer Demokratie.
Und da will gerade „Die Linke NB“ Vorreiter sein.
Ich denke, das ist auch gut so.
Geheimniskrämerei lässt Argwohn wachsen, dass ist keinem in den
letzten zwanzig Jahren deutlicher vermittelt worden, als unserer
Partei.
Jan Kuhnert
22.11.09 |