Standpunkte

 

Fraktion DIE LINKE in der Stadtvertretung Neubrandenburg

 

Antrag der Fraktion - Varianten zur Nutzung des multifunktionalen, kulturellen Zentrum in der Grossen Krauthöferstrasse 16

Rede der Fraktionsvorsitzenden C. Muth zur Stadtvertretersitzung am 06. April 2011

Der Oberbürgermeister wird beauftragt Varianten zur Nutzung des multifunktionalen, kulturellen Zentrum in der Großen Krauthöferstraße 16 , einschließlich ihrer finanziellen Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt, der Stadtvertretung bis zum 20.5.2011 schriftlich vorzulegen.

Die Varianten sollen mindestens folgende inhaltlichen Angebote bzw. Nutzungsarten abdecken

• Kommunales Programmkino

•Hauptspielstätte für das internationale Filmfestival „dokumentART“

• Anspruchsvolle und vielfältige Unterhaltungsangebote

Zur Geschichte: 1995 Beschluss zur Rekonstruktion der Liegenschaft. 1996 im Kulturentwicklungsplan wurde der Bedarf an kommunalem Kino beschrieben: „Untersuchungen zu den kulturellen Bedürfnissen der Bürger haben einen hohen Bedarf an Kinoangeboten ergeben. Das Programmkino “Latücht” ist eine sinnvolle Ergänzung zum kommerziellen Mainstream-Kino. Neben zwei kommerziellen Angeboten sind die Aktivitäten des Latücht e.V. in der nichtkommerziellen Film- und Medienarbeit besonders wichtig.“ Bis Ende 2007i war kommunales Kino ein fester Bestandteil der städtischen Kulturangebotes. Mit der Haushaltsplanung 2008 wurde dann die Ursache gesetzt für die dann folgende unsägliche Geschichte um das kommunale Kino. Der entscheidende Einbruch erfolgte als die 54.000 €, die für kommunales Kino zur Verfügung standen gesplittet wurden in 38.000 € kommunales Kino und 16.900 € Einzelprojekte der Film- und Medienarbeit. Die Folge war nicht eine Belebung der Szene, es folgte keine Antragsflut auf den Titel Einzelprojekte. Der Verein machte ab dem Jahr 2007 immer wieder deutlich dass mit dieser Planung die Betreibung eins kommunalen Kinos nicht möglich ist. Folge: Mit der Übergabe der Bewirtschaftung des Gebäudes an das VZN im Jahre 2008 wurde der Versuch gestartet Kino und andere Angebote unter einen Hut zu bringen, es gelang nicht. Somit  können wir heute feststellen: Wir haben kein kommunales Kino und die Liegenschaft liegt mehr oder weniger im Dornröschenschlaf.

Der 1995 formulierte Anspruch ist jedenfalls nicht mehr umgesetzt.

Alle bsiherigen Belebungsversuche der Stadtvertretung scheiterten am Handeln der Verwaltung. Und weil die Verwaltung seit 2 Jahren nicht aus den Puschen kommt zur Frage wie kann es weiter gehen stellte die Fraktion den Antrag und bekam eine Mehrheit dafür.

Wie es weiter geht wird ab Juni hier zu lesen sein.

www.DIE-LINKE-MSP.de