Der Oberbürgermeister wird beauftragt
Varianten zur Nutzung des multifunktionalen, kulturellen Zentrum in der Großen
Krauthöferstraße 16 , einschließlich ihrer finanziellen Auswirkungen auf den
Haushalt der Stadt, der Stadtvertretung bis zum 20.5.2011 schriftlich
vorzulegen.
Die Varianten sollen mindestens folgende
inhaltlichen Angebote bzw. Nutzungsarten abdecken
• Kommunales Programmkino
•Hauptspielstätte für das internationale
Filmfestival „dokumentART“
• Anspruchsvolle und vielfältige
Unterhaltungsangebote
Zur Geschichte: 1995 Beschluss zur
Rekonstruktion der Liegenschaft. 1996 im Kulturentwicklungsplan wurde der Bedarf
an kommunalem Kino beschrieben: „Untersuchungen zu den kulturellen Bedürfnissen
der Bürger haben einen hohen Bedarf an Kinoangeboten ergeben. Das Programmkino
“Latücht” ist eine sinnvolle Ergänzung zum kommerziellen Mainstream-Kino. Neben
zwei kommerziellen Angeboten sind die Aktivitäten des Latücht e.V. in der
nichtkommerziellen Film- und Medienarbeit besonders wichtig.“ Bis Ende 2007i war
kommunales Kino ein fester Bestandteil der städtischen Kulturangebotes. Mit der
Haushaltsplanung 2008 wurde dann die Ursache gesetzt für die dann folgende
unsägliche Geschichte um das kommunale Kino. Der entscheidende Einbruch erfolgte
als die 54.000 €, die für kommunales Kino zur Verfügung standen gesplittet
wurden in 38.000 € kommunales Kino und 16.900 € Einzelprojekte der Film- und
Medienarbeit. Die Folge war nicht eine Belebung der Szene, es folgte keine
Antragsflut auf den Titel Einzelprojekte. Der Verein machte ab dem Jahr 2007
immer wieder deutlich dass mit dieser Planung die Betreibung eins kommunalen
Kinos nicht möglich ist. Folge: Mit der Übergabe der Bewirtschaftung des
Gebäudes an das VZN im Jahre 2008 wurde der Versuch gestartet Kino und andere
Angebote unter einen Hut zu bringen, es gelang nicht. Somit können wir
heute feststellen: Wir haben kein kommunales Kino und die Liegenschaft liegt
mehr oder weniger im Dornröschenschlaf.
Der 1995 formulierte Anspruch ist
jedenfalls nicht mehr umgesetzt.
Alle bsiherigen Belebungsversuche der
Stadtvertretung scheiterten am Handeln der Verwaltung. Und weil die Verwaltung
seit 2 Jahren nicht aus den Puschen kommt zur Frage wie kann es weiter gehen
stellte die Fraktion den Antrag und bekam eine Mehrheit dafür.
Wie es weiter geht wird ab Juni hier zu
lesen sein.